PROKLA

Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft

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  • Das Archiv enthält alle Jahrgänge seit 1971 und die Sonderhefte im Volltext. Die Volltexte der je aktuellen drei Jahrgänge sind nicht online, können aber beim Verlag (Prokla bzw. die je letzten bei Neuerscheinungen) oder im (linken) Buchhandel bestellt werden.
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40 Jahre Krise

Die Redaktion am 23. September 2012

Aus gegebenem Anlass: der Prokla-Krisen-Brennpunkt. Liste aller Artikel zum Thema Krise aus mehr als 40 Jahren Prokla.

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Diskussionsveranstaltung in Leipzig: Kontroversen über Gesellschaftstheorie

Die Redaktion am 17. April 2014

Prokla_Conne_Island_2014-04-24f_vorderAm 24. April stellt die PROKLA zwei ihrer aktuellen Hefte in Leipzig vor.

AutorInnen und Redakteure diskutieren gesellschaftstheoretische Kontroversen: Was bedeutet (kritische) Gesellschaftstheorie? Was sind zentrale Kontroversen und wo liegt ihre aktuelle Relevanz? Wie lässt sich der Zusammenhang verschiedener Herrschaftsverhältnisse gesellschaftstheoretisch denken – und welche Rolle spielen dabei gesellschaftstheoretische Überlegungen im Anschluss an Marx und den materialistischen Feminismus? Aktualitätsbezogen wird es dabei auch um die Frage gehen, welche Konsequenzen sich hieraus für das Verständnis der Krise, den Zusammenhang verschiedener Krisentendenzen zusammen und für politische Strategien ergeben.

Es diskutieren:

Julia Dück (Berlin)
Etienne Schneider (Wien)
Alex Demirovic (Frankfurt/Main)

Moderation: Christian Schmidt (Leipzig)

Conne Island, Koburger Str. 3, Leipzig
24.4.2014, Beginn: 19:00 Uhr

Die PROKLA publiziert seit 1971 zu Themen aus den Bereichen der Politischen Ökonomie, der Politik, Sozialgeschichte und Soziologie. Mit freundlicher Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen e.V. -

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Editorial PROKLA 174

Die Redaktion am 17. März 2014

Download summaries (engl.) & AutorInnen

Titel 2014-01Editorial: Materialistischer Feminismus (März 2014)

PROKLA-Redaktion: Editorial
Materialistischer Feminismus
Katharina Volk: ‘Frauenfragen’ und ‘soziale Fragen’ – ein (un)überwindbarer Widerspruch? Eine Spurensuche in den Sozialutopien des 19. und 20. Jahrhunderts
Beatrice Müller: Wert-Abjektion als grundlegende Herrschaftsform des patriarchalen Kapitalismus – ‘Sorge(n)freie’ Gesellschaft als Resultat
Julia Dück: Krise und Geschlecht. Überlegungen zu einem feministisch-materialistischenKrisenverständnis
Encarnacion Gutiérrez Rodríguez: Haushaltsarbeit und affektive Arbeit: Über Feminisierung und Kolonialität von Arbeit
Sarah Hackfort: Für eine Feministische Politische Ökologie des Klimawandels – Überlegungen zu einer erweiterten Analyseperspektive auf Geschlecht und Anpassung
Pia Garske: What’s the „matter“? Der Materialitätsbegriff des „New Materialism“ und dessen Konsequenzen für feministisch-politische Handlungsfähigkeit
Außerhalb des Schwerpunkts
Nils Becker: Arbeitsregulation in der ambulanten Pflege. Handlungsfelder kollektiver Interessenvertretung

Seit einigen Jahren lässt sich beobachten, dass vielfach ein Kulturkampf um das Geschlecht stattfindet. Dieser betrifft unter anderem heterosexuelle Männer, gleichgeschlechtliche Paare und Transgender. Auch feministisch bewegte Frauen sind in besonderer Weise betroffen, denn sie haben seit den 1960er Jahren in der Zweiten Frauenbewegung gegen die sie betreffenden Praktiken der Herrschaft, also gegen die spezifischen Formen der vergeschlechtlichenden Unterwerfung und herrschaftlichen Erzeugung ihrer Subjektivität gekämpft, gegen die moralische, medizinische, staatliche Kontrolle ihres Körpers, den Sexismus oder die Ausbeutung in den Familien oder am Arbeitsplatz. Der Kulturkampf richtet sich in vielerlei Hinsicht gegen diese Emanzipation. Anders Breivik gab als einen der Gründe für sein Massaker unter norwegischen jungen Sozialist_innen an, dass seine Aktion auch eine gegen Feminismus und „Genderismus“ (1) gerichtete sein sollte. Frauen haben in Italien gegen ihre Entwürdigung demonstriert, dass sie von den Vertretern des Staates selbst zu Sexualobjekten erniedrigt werden, in Spanien kämpfen sie darum, dass eine vergleichsweise liberale Abtreibungsregelung von der konservativen Regierung nicht verschärft wird. In Polen lehnt der Klerus eine Entschädigung der Opfer der priesterlichen Missbrauchspraktiken mit der abstrusen Konstruktion ab, wonach eigentlich der Genderismus Ursache dafür gewesen sei, dass die Jugendlichen es den Priestern leicht gemacht hätten. In der Schweiz werden feministische und Gendertheorien von überregionalen Zeitungen und konservativen Politiker_innen als Irrlehren betrachtet. In diesem Zusammenhang stehen auch Auseinandersetzungen um die Frage der Sexualaufklärung von Jugendlichen in Deutschland und der Schweiz. Entgegen den Versuchen der Normalisierung, derzufolge die Frauen doch heute gleich gestellt seien, müssen Frauen erfahren, dass sie im Haushalt weiterhin mehr arbeiten, ihre Doppelbelastung höher ist und dass ihre Einkommen und Karrierechancen schlechter sind als die von Männern. Weiterhin werden viele Frauen, aber vor allem auch junge Mädchen, im privaten und öffentlichen Raum mit Belästigung, Abwertung bis hin zu sexualisierter Gewalt konfrontiert.

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Call for Papers 177

Die Redaktion am 14. März 2014

PROKLA 177
Globale Proteste zwischen Organisation und Bewegung
(Heft 4, Dezember 2014)

Die seit 2011 weltweit entflammten Massenproteste, die ihren Anfang in den arabischen Ländern genommen haben, überraschten WissenschaftlerInnen wie AktivistInnen gleichermaßen. Trotz der umfassenden sozialen Proteste gegen die Globalisierung in den 2000er Jahren hätte vermutlich kaum jemand soziale und politische Proteste von derartigem Ausmaß oder gar den Fall starker autoritärer Regime wie in Tunesien und Ägypten erwartet. Die Dynamik der Proteste 2011 erfasste nicht allein die arabischen Länder. Gegen die Krise und Austeritätspolitik kam es zu spektakulären Mobilisierungen in Spanien, Griechenland, Portugal und den USA. In vielen weiteren Ländern fanden breite Proteste statt, in Israel, Bulgarien, Slowenien, Kroatien, Chile, England oder der Türkei. In zahlreichen Ländern werden Kämpfe um Energie geführt, 2012 kam es zu einer starken europaweiten Bewegung und Selbstorganisierung von refugees.

Die Gründe, Motive und unmittelbaren Anlässe waren oft unterschiedlich, ebenso die Logik der Proteste – vor allem, wenn man die Bewegungen und Aufstände in unterschiedlichen Weltregionen vergleicht. Doch die brutale Austeritätspolitik, mit der die politischen Eliten weltweit auf die Finanz- und Wirtschaftskrise von 2007/2008 reagiert haben, sowie die (damit oftmals eng zusammenhängende) Tendenz zu einer fortschreitenden politischen Entdemokratisierung haben sich als wichtige Themenfelder für die aktuellen globalen Proteste herauskristallisiert.
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PROKLA-Jahresendgeschenk

admin am 28. Dezember 2013

Jetzt ist auch der Jahrgang 2011 als PDF und im vollen Umfang im Archiv online. Besonders schön: Mit einem Link nach dem Muster http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/2011/Prokla162.pdf#page=37 lässt sich direkt auf eine bestimmte Seite verweisen. Sehr schön für akkurate Verweise.

Für die neueren Ausgaben gibt es Inhaltsverzeichnisse, Editorials und jeweils einen ausgewählten Artikel im Volltext. Die Gesamthefte können beim Verlag (Prokla bzw. die je letzten bei Neuerscheinungen) oder im (linken) Buchhandel bestellt werden.

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40 Jahr neoliberaler Putsch in Chile

Die Redaktion am 11. September 2013

Anlässlich des 40. Jahrestages des Militärputsches in Chile möchten wir auf einige ältere Texte hinweisen:
http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/1973/Prokla10.pdf
http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/1974/Prokla14-15.pdf

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Öffentliche Diskussion über „Kulturkämpfe – Von der neuen Bürgerlichkeit zum Sozialrassismus?“

Die Redaktion am 10. Oktober 2010

Eine gemeinsame Veranstaltung von NGBK und PROKLA anlässlich der neuen PROKLA-Ausgabe 160 zum Thema “Kulturkämpfe” – am 30. November 2010 um 19 Uhr
Seitdem vor einigen Jahren die “Unterschichten-Debatte” geführt wurde, lässt sich hierzulande zunehmend die politische Tendenz erkennen, Fragen sozialer Ungleichheit zu Phänomenen kultureller Differenz zu erklären. Die sozialdemokratische Aufforderung an die Arbeitslosen, ihrem Schicksal durch “Waschen und Rasieren” zu entkommen, stellte nur die Spitze eines ganzen Eisbergs diskursiver Anstrengungen dar, das staatlich alimentierte “Prekariat” zur Übernahme gut “bürgerlicher” Lebensführungsmuster anzuhalten. Dieser Modus öffentlicher Auseinandersetzung hat sich zuletzt nochmals verschärft und in der “Sarrazin-Debatte” sowie den Äußerungen Horst Seehofers einen vorläufigen Höhepunkt gefunden: Probleme materieller Not und politischer Entrechtung werden zu Fragen kultureller Entfremdung und sozialer “Integration” umdefiniert. Weiterlesen »

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Die Redaktion am 25. Januar 2010

Mit ihrem neuen Volltextangebot ist die Prokla jetzt auch in der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek vertreten.

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Öffentliche Diskussion über den „blutigen Ernst“

Die Redaktion am 24. Januar 2010

Plakat 9.2.2010Ist die aktuelle Krise wirklich schon „Schnee von gestern“?
Hat der Staat seine Mission als „Retter in der Not“ erfüllt?
Werden die Strukturprobleme der Weltwirtschaft in Zukunft noch zunehmen?

Drei Autoren der PROKLA 157 mit dem Schwerpunkt “Der blutige Ernst. Krise und Politik” diskutieren aus verschiedenen Perspektiven über Politik und Ökonomie in der aktuellen Krise: Stefan Schmalz (Autor PROKLA, Uni Kassel), Ingo Stützle (Autor PROKLA, Redakteur der Zeitschrift analyse&kritik) und Christina Kaindl (Autorin PROKLA, Redakteurin der Zeitschrift Luxemburg).

Dorothea Schmidt (Redakteurin PROKLA) moderiert und Katja Kipping (MdB und Vizevorsitzende der Partei Die LINKE) kommentiert.

9. FEBRUAR, 18.30 UHR
Humboldt-Universität Berlin
Inst. f. Sozialwissenschaften
EG, Raum 002/003
Universitätsstraße 3b

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Öffentliche Diskussion über den „guten Kapitalismus“

Die Redaktion am 23. Januar 2010

Plakat 25.1.2010Die Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) veranstaltet am Montag, den 25. Januar, ein öffentliches Streitgespräch zum Thema „,Der gute Kapitalismus‘ – wie gut für wen?“. Es diskutieren Hansjörg Herr, Ökonomieprofessor an der HWR und Mitautor des Buches „Der gute Kapitalismus“, Ursula Weidenfeld (Tagesspiegel), Alex Demirovic (TU Berlin und Redakteur der PROKLA) und Dorothea Schmidt (HWR und Redakteur der PROKLA)

Hochschule für Wirtschaft und Recht
Badensche Straße 50–51
10825 Berlin
um 16 Uhr im Hörsaal 401

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