PROKLA

Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft

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  • Das Archiv enthält alle Jahrgänge seit 1971 und die Sonderhefte im Volltext. Die Volltexte der je aktuellen drei Jahrgänge sind nicht online, können aber beim Verlag oder im (linken) Buchhandel bestellt werden.

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Kritische Sozialwissenschaft nicht dem Markt überlassen

admin am 5. Dezember 2016

Ein weiteres Jahr führt vor Augen, wie wichtig für kritische Gesellschaftstheorie, Kritik der politischen Ökonomie und fundierte politische Diskussionen eine Zeitschrift wie die PROKLA ist. Das zeigt ein Blick auf die letzten Ausgabenschwerpunkte: Ausnahmezustand (Heft 185), Energiekämpfe (Heft 184), Ökonomie der Flucht und Migration (Heft 183), Religion und Politik (Heft 182), geopolitische Konflikte nach der „neuen Weltordnung“ (Heft 181). Die PROKLA hat in den letzten Ausgaben die Entwicklungen in Frankreich und Venezuela begleitet und kritisch kommentiert. Debattiert wurde über die Rolle Deutschlands in der EU, und was von den Bewegungen in Spanien und Griechenland übrig bleibt. In mehreren Städten wurden auf Veranstaltungen die Heftthemen vorgestellt und diskutiert. Die kommenden Ausgaben beschäftigen sich mit den Themen politische Ökonomie des Internets, Gesellschaftskritik, Arbeit und Wertschöpfung im digitalen Kapitalismus.

Kritische Sozialwissenschaft kann jedoch nicht dem Markt überlassen werden. Ohne solidarische Strukturen und finanzielle Unterstützung sind Zeitschriften wie die PROKLA kaum möglich. Seit 1971 erscheint die PROKLA und bietet politisch engagierte, kritisch-materialistische Analysen, die gegenwärtig wichtiger sind denn je. Das zeigt ein Blick auf die letzten Ausgabenschwerpunkte.

Der wissenschaftliche Zeitschriftenmarkt hat sich inzwischen weitgehend selbst der Logik der neoliberalen Hochschule unterworfen. Für viele kritische Autoren und Autorinnen sind deshalb Zeitschriften wie die PROKLA wichtiger denn je, wenn sie Analysen jenseits des Mainstreams veröffentlichen und zur Diskussion stellen wollen. Texte online zu publizieren, hat sich bisher nicht als adäquate Alternative erwiesen, auch wenn das Internet sicher an Bedeutung gewonnen hat und zukünftig wichtiger werden wird. Auch die PROKLA stellt frühere Ausgaben in einem Archiv als Volltext zur Verfügung.

Allein von den Verkaufserlösen kann sich die PROKLA jedoch nicht finanzieren, und in die Abhängigkeit von Parteien oder großen Verlagen wollte sie sich nie begeben. Deshalb wird die PROKLA von einem Förderverein herausgegeben, der „Vereinigung zur Kritik der politischen Ökonomie e.V.“. Wir würden uns deshalb über Unterstützung und Spenden freuen. Vor allem regelmäßige finanzielle Beiträge – und seien sie noch so klein – schaffen die Voraussetzungen für Kontinuität und Planbarkeit, wie sie für die Redaktionsarbeit unabdingbar sind. Für Mitgliedsbeiträge und Spenden stellen wir steuerabzugsfähige Spendenbescheinigungen aus, die „Vereinigung“ ist als gemeinnütziger Verein anerkannt. Weitere Informationen teilen wir gerne per E-Mail mit.