PROKLA

Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft

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Call for Papers

  • Call for Papers PROKLA 191: Zur (neuen) Wohnungsfrage 3. Oktober 2017

    Call for Papers PROKLA 191
    Zur (neuen) Wohnungsfrage
    (Heft 2, Juni 2018)

    Nachdem die Große Koalition im November 2013 mit viel rhetorischem Tamtam die Mietpreisbremse verkündete, befürchtete der Verband der Haus- und Grundbesitzer das Schlimmste: Die Neuvermietungsmieten auf maximal 10 Prozent über den ortsüblichen Vergleichsmieten zu begrenzen, sei ein Angriff auf Grundrechte des Eigentums und der Vertragsfreiheit, Neuinvestitionen in den Wohnungsbau würden radikal abgewürgt und bezahlbare Mieten in Ballungsgebieten so auch nicht erreicht. Zumindest beim letzten Punkt sollte der Verband recht behalten, wenn auch aus anderen Gründen, als er sie annahm. Denn während die Investitionen in Wohnbauprojekte keineswegs zurückgingen und der Bau von (hochpreisigen) Eigentumswohnungen neue Höhenflüge erlebte, stiegen die Immobilienpreise und Mieten weiter – unter anderem deshalb, weil Neubauten ohne Regulierung nicht zu leistbaren Mieten führen und die zahnlose Mietpreisbremse nicht nur schwer zugänglich ist, sondern auch zahllose Schlupflöcher aufweist. Dieser erfolglose Versuch einer punktuellen und halbherzigen Reform zeigt beispielhaft zum einen, dass die bereits von Friedrich Engels gegen Ende des 19. Jahrhunderts diskutierte „Wohnungsfrage“ wieder ein Thema der Politik geworden ist; zum anderen, dass diese grundlegende Probleme berührt, die nicht durch eine partielle Preisregulierung zu lösen sind.

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