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Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft

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Archive for the 'Oberndorfer' Category

Editorial PROKLA 185

Posted by admin on 13th Dezember 2016

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Titel 2016-04Editorial: Ausnahmezustand: Barbarei oder Sozialismus? (Dezember 2016)

PROKLA-Redaktion: Editorial
Ausnahmezustand: Barbarei oder Sozialismus? (Dezember 2016)
PROKLA-Redaktion: Der globale Kapitalismus im Ausnahmezustand
Ingo Schmidt: Kapitalistische Krisen mit und ohne systemischer Herausforderung. Ein Vergleich der Stagnationsperioden der 1930er Jahre und der Gegenwart
Lukas Oberndorfer: Europa und Frankreich im Ausnahmezustand? Die autoritäre Durchsetzung des Wettbewerbs
Franziska Schutzbach: Der Heidi-Komplex. Gender, Feminismus und der Ekel vor der „Gleichmacherei“
Jason W. Moore: Über die Ursprünge unserer ökologischen Krise
Christian Siefkes: Produktivkraft als Versprechen. Notwendiger Niedergang des Kapitalismus oder möglicher Kommunismus ohne viel Arbeit?
Ausserhalb des Schwerpunkts
Ulf Kadritzke: Zur Mitte drängt sich alles (Teil 2): Die Gegenwart im Lichte historischer Klassenstudien

Die gegenwärtige Situation ist schwer zu fassen. Dieser „Ausnahmezustand“ bedarf selbst einer kritischen Analyse. Dabei ist mit „Ausnahmezustand“ nicht einfach eine Herrschaftspraxis jenseits rechtsstaatlicher Prinzipien gemeint, die es zunehmend auch gibt, sondern eine zeitdiagnostische Feststellung: die Welt scheint aus den Fugen. Diese Feststellung war der Ausgangspunkt und die Motivation des vorliegenden Heftes. Im PROKLA- Schwerpunkt „Ausnahmezustand – Barbarei oder Sozialismus?“ sollten die Dynamiken und Zusammenhänge dieser nicht leicht einzuordnenden Ausnahmesituation genauer analysiert werden. Welche Entwicklungslinien zeichnen sich derzeit ab? Von welchen innergesellschaftlichen und internationalen Kräftekonstellationen werden sie getragen? Welche Widersprüche und Konflikte liegen ihnen zugrunde? Und stehen die vielen beunruhigenden Ereignisse, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun zu haben scheinen, nicht vielmehr doch in einem (welt-)politischen Zusammenhang, den eine Analyse herausstellen müsste? – so lauteten die Leitfragen unseres ambitionierten Projekts, dem wir nur bedingt gerecht werden konnten. Vieles ist in der Schwebe und Entwicklungen kaum abzusehen. Zusammenhänge nicht nur zu behaupten, sondern auch aufzuzeigen und zu analysieren, bedarf nicht nur der Zeit, sondern auch der Sachkenntnisse von meist recht unterschiedlichen politischen Feldern, die sonst meist getrennt voneinander betrachtet und analysiert werden. Resultat ist, dass wir als Redaktion der PROKLA, neben den in diesem Heft versammelten Aufsätzen, nach vielen Jahren wieder einen gemeinsamen, längeren Text als Redaktionskollektiv verfasst haben. Ob wir der selbst gesteckten Aufgabe gerecht geworden sind, soll die kritische Leserschaft entscheiden. Weiterlesen im Editorial.

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Editorial PROKLA 168

Posted by Die Redaktion on 19th September 2012

Download summaries (engl.) & AutorInnen

Titel 2012-03Die EU und der Euro in der Krise (September 2012)

PROKLA-Redaktion: Editorial
Die EU und der Euro in der Krise
Andreas Fisahn: Den Stier das Tanzen lehren? Europa vor neuen Herausforderungen
Martin Konecny: Die Herausbildung einer neuen Economic Governance als Strategie zur autoritären Krisenbearbeitung in Europa – gesellschaftliche Akteure und ihre Strategien
Mathis Heinrich: Zwischen Bankenrettungen und autoritärem Wettbewerbsregime. Zur Dynamik des europäischen Krisenmanagements
Lukas Oberndorfer: Die Renaissance des autoritären Liberalismus? Carl Schmitt und der deutsche Neoliberalismus vor dem Hintergrund des Eintritts der „Massen“ in die europäische Politik
Andrés Musacchio: Umstrukturierung der Verschuldung und Wachstumsbedingungen: Griechenland und Argentinien im Vergleich
Nikolai Huke, Jan Schlemermeyer: Warum so staatstragend? Die Krisen der repräsentativen Demokratie in der Euro-Krise als Chance für radikalen Reformismus und gesellschaftliche Emanzipation
Einsprüche
Joachim Becker: Blindstellen: ungleiche Entwicklung und ungleiche Mobilisierung in der EU
Michael Wendl: Selbstentzauberung einer Avantgarde
Außerhalb des Schwerpunkts
Bodo Kahmann: Extremismustheorie als Vergangenheitsbewältigung. Über die geschichtspolitischen Motive eines politikwissenschaftlichen Netzwerks
Aaron Tauss: Argentiniens besetzte Betriebe. Über das emanzipatorische Potenzial und die Dilemmata der Selbstverwaltung

Von einer Krise der europäischen Integration zu sprechen, wirkt fast schon abgedroschen. Es ist gerade sechs Jahre her, da wurde – kurz vor dem Ausbruch der neuen, großen Weltwirtschaftskrise und nicht zuletzt auch in der PROKLA (Nr . 144 Europa, September 2006) – eine Verfassungskrise der EU diagnostiziert. Krisen in der Geschichte der europäischen Integration sind nichts Neues. Die Folgen der Weltwirtschaftskrise 2008/09 haben jedoch zu einer Eskalation der Widersprüche dieser Integration geführt.

Die kapitalistische Produktionsweise führt immer wieder zu einer räumlich ungleichen Entwicklung: Das produktive Kapital ballt sich aus historischen Gründen und aufgrund von Agglomerationsvorteilen an bestimmten Orten zusammen; Arbeitsproduktivität, Klassenauseinandersetzungen und Profitabilität des Kapitals entwickeln sich national und regional unterschiedlich. Das Resultat ist nicht nur eine ausgeprägt hierarchische internationale Arbeitsteilung; die ungleichen internationalen Waren- und Kapitalströme führen auch zu Ungleichgewichten in den Zahlungsbilanzen. Das Pro-Kopf-Einkommen in Deutschland war 1991 fast viermal so hoch wie in Griechenland, im Jahr 2010 war es immer noch fast anderthalbmal so hoch. Während der Mitgliedschaft beider Länder in der Europäischen Gemeinschaft bzw. in der Europäischen Union ist es also durchaus zu einem Prozess der Konvergenz gekommen. Aber das höhere Wachstum der Einkommen in Griechenland erfolgte auf der Basis hoher Kapitalimporte und einer zunehmenden außenwirtschaftlichen und finanziellen Instabilität. Die Art und Weise des Wachstum erwies sich letztlich mit der Krise als unhaltbar. Seit 2008 nimmt das Gefälle in den Pro-Kopf-Einkommen zwischen Deutschland und Griechenland wieder zu.  Mehr im Editorial (pdf/Volltext)

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