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Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft

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Archive for the 'Ruf' Category

Editorial PROKLA 162

Posted by Die Redaktion on 28th Februar 2011

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Titel 2011-01Nie wieder Krieg? (März 2011)

PROKLA-Redaktion: Editorial  
Dorothea Schmidt: Deutscher Militarismus – eine unendliche Geschichte?  
Markus Euskirchen, Martin Singe: Gesellschaftliche Militarisierung. Die Bundeswehr und ihr Einsatz im eigenen Hinterland  
Peter Strutynski: Uneingeschränkte Solidarität: Das neue strategische Konzept der NATO und die Außen- und Sicherheitspolitik der Bundesrepublik Deutschland  
Werner Ruf: Die militärpolitische Emanzipation Deutschlands – Afrika als Exerzierplatz?  
Manfred Lauermann: Zum Frieden verdammt – Bundeswehr 2011  
Gerhard Armanski, Jens Warburg: Warum die NATO den Krieg in Afghanistan nicht gewinnen wird  
Florian Flörsheimer: Die Bundeswehr als „modernes“ Wirtschaftsunternehmen  
Einsprüche  
Eugen Januschke: Politisch relevanter Totenkult  
Außerhalb des Schwerpunkts  
Alex Demirović: Kritische Staatstheorie in emanzipatorischer Absicht. Anmerkungen zu Jan Schlemermeyers Aufsatz in PROKLA 160  
Jan Schlemermeyer: Die historische Dynamik des Kapitalismus und linke Strategien. Zu Alex Demirović‘ Anmerkungen  

Keine Wehrpflicht! Keine Soldaten!
Keine Monokel-Potentaten!
Keine Orden! Keine Spaliere!
Keine Reserveoffiziere!
Ihr seid die Zukunft!
Euer das Land!

Schüttelt es ab, das Knechtschaftsband!
Wenn ihr nur wollt, seid ihr alle frei!
Euer Wille geschehe! Seid nicht mehr dabei!
Wenn ihr nur wollt: bei euch steht der Sieg!
Nie wieder Krieg !

Theobald Tiger [Kurt Tucholsky]: Drei Minuten Gehör, 1922

Nie wieder Krieg! So lautete die Parole der Friedensbewegung der Weimarer Republik in den Jahren nach dem Weltkrieg, der damals noch nicht als der „Erste“ relativiert wurde. „Ohne uns!“ hieß es nach dem Zweiten Weltkrieg in West-Deutschland, als der Adenauer-Staat in das westliche Militärbündnis hinein wiederaufgerüstet wurde. „Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin“ – diese Parole war Ende der 1970er Jahre auf Transparenten in Hochschulen oder als Graffito an Hauswänden zu lesen. Sie geht nicht etwa auf Brecht, sondern auf eine Gedichtzeile des US-amerikanischen Schriftsteller Carl Sandburg aus den 1930er Jahren zurück: „Sometime they’ll give a war and nobody will come.“

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