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Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft

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Archive for the 'Scheuplein' Category

Editorial PROKLA 166

Posted by Die Redaktion on 6th März 2012

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Titel 2012-01Deutschland – Krisengewinner? (März 2012)

PROKLA-Redaktion: Editorial
Deutschland – Krisengewinner?
Steffen Lehndorff: Man spricht deutsch: Eine trügerische Erfolgsgeschichte
Bernd Röttger: Noch immer „Modell Deutschland“? Mythen und Realitäten politökonomischer Kontinuität einer Gesellschaftsformation
Christoph Scheuplein: An die Wertschöpfungskette gelegt. Die finanzgetriebene Restrukturierung in der deutschen Automobilzulieferindustrieb und ihr Scheitern
Christian Schröder/Leiv Eirik Voigtländer: Ringen um den Regelsatz. Erwerbslosenproteste und die Neubestimmung der Hartz-IV-Höhe
Alex Demirović/Thomas Sablowski: Finanzdominierte Akkumulation und die Krise in Europa
Einspruch
Stephan Lessenich: Brauner Osten? Wie neulich mal wieder die DDR besiegt wurde
 Soziale Proteste in Spanien und Israel
Isidro López/Emmanuel Rodríguez: Das spanische Modell
Ramón Espinar/Jacobo Abellán: “Lo llaman democracia y no lo es”. Eine demokratietheoretische Annäherung an die Bewegung des 15. Mai
Michael Janoschka/Jorge Sequera: Zur symbolischen Rückeroberung und Politisierung des öffentlichen Raums.  Eine Analyse der Raumpolitiken des movimiento 15-M
Efrat Eizenberg: Soziale Proteste in Israel: die Eroberung neuer sozialer Räume

„Wir wollen gestärkt aus dieser Krise hervorgehen“, hatte Bundeskanzlerin Merkel vor der Europawahl 2009 verkündet. Sie scheint ihr Ziel erreicht zu haben. Als wir das vorliegende Heft konzipierten, erschien Deutschland jedenfalls als Krisengewinner. Die deutsche Wirtschaft war zwar aufgrund ihrer hohen Exportabhängigkeit relativ stark von der Rezession zwischen dem Herbst 2008 und dem Frühjahr 2009 betroffen, erholte sich dann jedoch rasch wieder. Während das Bruttoinlandsprodukt 2009 um 4,7% schrumpfte, wuchs es 2010 um 3,5%. Dass auf den tiefen Einschnitt eine Periode kräftigen Wachstums folgte, war an sich nicht weiter verwunderlich: Es handelte sich im Grunde nur um eine Rückkehr zu dem Reproduktionsniveau vor der Krise. Es wurde bereits Mitte 2011 wieder erreicht. Im Vergleich zu den europäischen Nachbarn ist das ökonomische und politische Gewicht Deutschlands aber gewachsen. Lag der deutsche Anteil am Sozialprodukt der 27 EU-Länder 2007 bei 19,6%, so stieg er bis 2010 auf 21,9%. Mehr im Editorial (pdf/Volltext)

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