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Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft

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Archive for the 'Schipper' Category

Editorial PROKLA 191

Posted by admin on 15th Juni 2018

Download summaries (engl.) & AutorInnen

Titel 2018-02Editorial: Zur (neuen) Wohnungsfrage (Juni 2018)

PROKLA-Redaktion: Editorial  
Kritik der Verhältnisse und Kritik der Kategorien. Zum Tod von Elmar Altvater (1938–2018) 
Vom Gelde und darüber hinaus. Ein Nachruf auf Heiner Ganßmann (1944–2018)
Zur (neuen) Wohnungsfrage (Juni 2018)
Bernd Belina: Wenn Geldkapital eine sichere Bank sucht. Theorie und die politökonomischen Grundlagen der aktuellen Wohnungsfrage in Deutschland
Knut Unger: Mieterhöhungsmaschinen. Zur Finanzialisierung und Industrialisierung der unternehmerischen Wohnungswirtschaft
Barbara Schönig: Ausnahmesegment. Form und Funktion sozialen Wohnungsbaus im transformierten Wohlfahrtsstaat
Lisa Vollmer und Justin Kadi: Wohnungspolitik in der Krise des Neoliberalismus in Berlin und Wien. Postneoliberaler Paradigmenwechsel oder punktuelle staatliche Beruhigungspolitik?
Jonathan Diesselhorst: Wenn stadtpolitische Bewegungen das Terrain des Staats betreten. Zwischen Berliner Mietenvolksentscheid und „Wohnraumversorgungsgesetz“
Jenny Künkel: Die städtische Produktion von „Armutsmigration“. Soziale Kämpfe um prekäres Wohnen in Frankfurt am Main.
Ingo Stützle: Die Grenze der Werttheorie. Politische Ökonomie der Grundrente und Marx’ Kritik
Einspruch
Inga Jensen und Sebastian Schipper: Jenseits von schwäbischen Spätzlemanufakturen und kiezigen Kneipen – polit-ökonomische Perspektiven auf Gentrifizierung
Henrik Lebuhn: Stadtbürgerschaft „Light“: Migration und Vielfalt in der neoliberalen Stadt
Philipp Mattern: Droht ein neuer Substandard? Oder: Was passiert, wenn der Wohnungsmangel nicht behoben wird?

Im November 2013 verkündete die damalige Große Koalition mit viel rhetorischem Tamtam die Einführung der Mietpreisbremse, und der Verband der Haus- und Grundbesitzer befürchtete das Schlimmste: Die Mieten für Neuvermietungen auf maximal 10 Prozent über den ortsüblichen Vergleichsmieten zu begrenzen, sei ein Angriff auf Grundrechte des Eigentums und der Vertragsfreiheit, Neuinvestitionen in den Wohnungsbau würden radikal abgewürgt und bezahlbare Mieten in Ballungsgebieten auf diesem Weg mit Sicherheit nicht erreicht. Zumindest beim letzten Punkt sollte der Verband Recht behalten – wenngleich aus anderen Gründen. Denn während die Investitionen in Wohnbauprojekte keineswegs zurückgingen und der Bau von (hochpreisigen) Eigentumswohnungen neue Höhenflüge erlebte, stiegen die Immobilienpreise und Mieten weiter – unter anderem deshalb, weil Neubauten ohne Regulierung nicht zu leistbaren Mieten führen und die zahnlose Mietpreisbremse nicht nur schwer zugänglich ist, sondern auch zahllose Schlupflöcher aufweist. Dieser erfolglose Versuch einer punktuellen und halbherzigen Reform zeigt beispielhaft zum einen, dass die von Friedrich Engels vor fast 150 Jahren diskutierte „Wohnungsfrage“ wieder ein Thema der Politik geworden ist; zum anderen, dass eine kapitalistisch organisierte Wohnungsversorgung von grundlegenden Interessenskonflikten durchzogen ist, die durch eine partielle Preisregulierung nicht einfach aufzuheben sind. → Das Editorial weiterlesen.

Als Gastredaktion haben Inga Jensen und Sebastian Schipper am Schwerpunkt dieses Heftes mitgewirkt. Die PROKLA-Redaktion dankt ihnen ganz herzlich für ihre Ideen und ihr Engagement.

Aus traurigem Anlass eröffnen zwei Nachrufen das aktuelle Heft: Heiner Ganßmann und Elmar Altvater sind verstorben. Beide waren mit der PROKLA eng verbunden, viele Jahre in der Redaktion aktiv oder, wie Elmar, sogar Gründungsmitglied. In einer der nächsten Ausgaben der PROKLA wird die Redaktion das Werk von Elmar Altvater ausführlicher würdigen, als dies in der kurzen Zeitspanne zwischen seinem Tod und dem Erscheinen dieses Heftes möglich war.

 

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Editorial PROKLA 177

Posted by Die Redaktion on 23rd Dezember 2014

Download summaries (engl.) & AutorInnen

Titel 2014-04Editorial: Globale Proteste zwischen Organisation und Bewegung (Dezember 2014)

PROKLA-Redaktion: Editorial
Globale Proteste zwischen Organisation und Bewegung (Dezember 2014)
Henrik Lebuhn: Krise und Protest in den Städten. Occupy machte sich 2011 auf den Weg um die halbe Welt
Dario Azzellini: Ein Epochenbruch. Die neuen globalen Proteste zwischen Organisation und Bewegung
Torsten Bewernitz: Globale Krise – globale Streikwelle? Zwischen den ökonomischen und demokratisch-politischen Protesten herrscht keine zufällige Gleichzeitigkeit
Nikolai Huke und Olaf Tietje: Gewerkschaftliche Erneuerung in der Eurokrise. Neue Organisationsformen der spanischen Gewerkschaften während des Protestzyklus ab 2011
Felix Jaitner: Krise und Protest auf dem Balkan. Von sozialer Emanzipation bis National-Chauvinismus am Beispiel von Kroatien und Bosnien-Herzegowina
Sebastian Schipper: Ein kurzer Sommer des gesellschaftlichen Wandels? Die J14-Sozialproteste in Israel von 2011
Andrea Plöger: Die Proteste der Refugees. Eine Bewegung von den Rändern ins Zentrum Europas
Immanuel Wallerstein: Vergangenheit und Zukunft der Globalen Linken

Die seit 2011 weltweit entflammten Massenproteste überraschten WissenschaftlerInnen wie AktivistInnen gleichermaßen. Trotz der umfassenden sozialen Proteste gegen die Globalisierung in den 2000er Jahren und den Erfolgen dieser Bewegungen insbesondere in Lateinamerika, die Linke an die Regierung zu bringen und Demokratisierungsprozesse auszulösen, hätte vermutlich kaum jemand eine neue Welle sozialer und politischer Bewegungen derartigen Ausmaßes erwartet. Drei Jahre später besteht zwar Einigkeit darüber, dass wir es derzeit mit einer historisch besonderen Verdichtung von politischen und sozialen Widerständen und Unruhen zu tun haben. Unklar bleibt jedoch weiterhin, inwieweit es sich tatsächlich um eine globale Protestwelle im Sinne eines transnationalen Bewegungszyklus handelt und wie eng der Zusammenhang zwischen unterschiedlichen pro-demokratischen und kapitalismuskritischen Bewegungen in verschiedenen Ländern und Regionen wirklich ist. Auch die Frage nach den staatlichen Reaktionen und nach reaktionären Tendenzen in diesen Bewegungen ebenso wie nach Gegenbewegungen drängt sich auf. Denn die Proteste gaben gleichzeitig zweideutigen populistischen, rechten oder religiös-fundamentalistischen Kräften Auftrieb. Schließlich gilt es, nach dem Entstehen neuer Verhältnisse zwischen sozialen Bewegungen, linken Organisationen und Parteien sowie der Linken an der Regierung zu fragen. Weiterlesen im Editorial.

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