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Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft

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Archive for the 'Schmidt, Dorothea' Category

Editorial PROKLA 175

Posted by Die Redaktion on 19th Juni 2014

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Titel 2014-02Editorial: Klassentheorien (Juni 2014)

PROKLA-Redaktion: Editorial
Klassentheorien
Hans-Günter Thien: Klassentheorien – Die letzten 50 Jahre
Dorothea Schmidt: Mythen und Erfahrungen: die Einheit der deutschen Arbeiterklasse um 1900
Brigitte Aulenbacher, Maria Dammayr und Fabienne Décieux: Herrschaft, Arbeitsteilung, Ungleichheit – Das Beispiel der Sorgearbeit und des Sorgeregimes im Gegenwartskapitalismus
Christian Baron: Klasse und Klassismus. Eine kritische Bestandsaufnahme
Mathis Heinrich: Das transnationale Kapital und die Bearbeitung der Krise(n) der Europäischen Union
Peter Bescherer: Problemzonen eines linken Klassenprojekts
Steffen Liebig: Soziale Unruhen als nicht-normierte Konflikte. Das Beispiel der englischen Riots von 2011
Außerhalb des Schwerpunkts
Ulrich Brand: Kapitalistisches Wachstum und soziale Herrschaft. Motive, Argumente und Schwächen aktueller Wachstumskritik

Bereits vor 20 Jahren vermutete unser geschäftsführender Redakteur Michael Heinrich (1994), wahrscheinlich würden sich nur noch ältere Leser und Leserinnen daran erinnern, dass das Akronym im Titel der Zeitschrift einst für „Probleme des Klassenkampfs“ stand. Er fuhr fort, dass sich mit der Änderung des Titels im Jahr 1976 nicht nur der Name des Projekts PROKLA gewandelt habe, sondern auch auf die veränderten gesellschaftlichen Umstände reagiert wurde. Emanzipationsbestrebungen könnten „nicht mehr ausschließlich als ‘Klassenkampf’ und ‘sozialistische Politik’ aufgefasst werden“, dazu quer liegende Unterdrückungsformen wie Sexismus oder Rassismus, müssten ebenbürtig berücksichtigt werden, um einen „Beitrag zur Veränderung der Verhältnisse [auf der Höhe der Zeit] zu leisten“ (ebd .: 110). Weiterlesen im Editorial

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Editorial PROKLA 172

Posted by Die Redaktion on 2nd Oktober 2013

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Titel 2013-03Editorial: Gesellschaftstheorie III: Kontroversen (September 2013)

PROKLA-Redaktion: Editorial
Gesellschaftstheorie III: Kontroversen
Alex Demirović: Kritische Gesellschaftstheorie: Analyse der Kräfteverhältnisse oder Zeitdiagnose – mit einem Seitenblick auf die Beiträge von Slavoj Žižek
Etienne Schneider: Gesellschaftliche Totalität und die Pluralität gesellschaftlicher Widersprüche
Dorothea Schmidt: Fordismus: Glanz und Elend eines
Produktionsmodells
Stefan Beck und Christoph Scherrer: Die Finanzialisierungslücke der Varieties of Capitalism
Peter Streckeisen: Praxis und Form. Ökonomiekritik mit Marx und Bourdieu
Hanno Pahl: Aufstieg und Niedergang einer
wirtschaftswissenschaftlichen Wahrheit. Reinharts und Rogoffs Artikel Growth in a Time of Debt
Außerhalb des Schwerpunkts
Urs Müller-Plantenberg: Der andere 11. September und die Folgen: 40 Jahre nach dem Putsch in Chile
Herbert Panzer: Regimedominierte Zahlenakkumulation –
vom Umgang mit ökonomischen Kategorien und ihren Größen
Thomas Sablowski: Das finanzdominierte Akkumulationsregime: Replik zu den Kritiken von Herbert Panzer und Joachim Becker

Wenn sie nicht gerade zu denjenigen gehören, die Richard Wagner als umstürzenden Neuerer der klassischen Musiktraditionen schätzen, so dürfte der 200. Geburtstag des Meisters die Mehrzahl der PROKLALeser/innen eher kalt lassen. Sie verbinden damit vermutlich am ehesten Bilder der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Elite der Bundesrepublik, die im August nach Bayreuth wallt, um sich dort den Klängen der Tetralogie Der Ring des Nibelungen hinzugeben, vielleicht aber auch nur, um in der Öffentlichkeit den Eindruck der Kulturbeflissenheit zu erwecken, und in den Pausen an Stehtischen teuren Sekt zu trinken.

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Editorial PROKLA 162

Posted by Die Redaktion on 28th Februar 2011

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Titel 2011-01Nie wieder Krieg? (März 2011)

PROKLA-Redaktion: Editorial  
Dorothea Schmidt: Deutscher Militarismus – eine unendliche Geschichte?  
Markus Euskirchen, Martin Singe: Gesellschaftliche Militarisierung. Die Bundeswehr und ihr Einsatz im eigenen Hinterland  
Peter Strutynski: Uneingeschränkte Solidarität: Das neue strategische Konzept der NATO und die Außen- und Sicherheitspolitik der Bundesrepublik Deutschland  
Werner Ruf: Die militärpolitische Emanzipation Deutschlands – Afrika als Exerzierplatz?  
Manfred Lauermann: Zum Frieden verdammt – Bundeswehr 2011  
Gerhard Armanski, Jens Warburg: Warum die NATO den Krieg in Afghanistan nicht gewinnen wird  
Florian Flörsheimer: Die Bundeswehr als „modernes“ Wirtschaftsunternehmen  
Einsprüche  
Eugen Januschke: Politisch relevanter Totenkult  
Außerhalb des Schwerpunkts  
Alex Demirović: Kritische Staatstheorie in emanzipatorischer Absicht. Anmerkungen zu Jan Schlemermeyers Aufsatz in PROKLA 160  
Jan Schlemermeyer: Die historische Dynamik des Kapitalismus und linke Strategien. Zu Alex Demirović‘ Anmerkungen  

Keine Wehrpflicht! Keine Soldaten!
Keine Monokel-Potentaten!
Keine Orden! Keine Spaliere!
Keine Reserveoffiziere!
Ihr seid die Zukunft!
Euer das Land!

Schüttelt es ab, das Knechtschaftsband!
Wenn ihr nur wollt, seid ihr alle frei!
Euer Wille geschehe! Seid nicht mehr dabei!
Wenn ihr nur wollt: bei euch steht der Sieg!
Nie wieder Krieg !

Theobald Tiger [Kurt Tucholsky]: Drei Minuten Gehör, 1922

Nie wieder Krieg! So lautete die Parole der Friedensbewegung der Weimarer Republik in den Jahren nach dem Weltkrieg, der damals noch nicht als der „Erste“ relativiert wurde. „Ohne uns!“ hieß es nach dem Zweiten Weltkrieg in West-Deutschland, als der Adenauer-Staat in das westliche Militärbündnis hinein wiederaufgerüstet wurde. „Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin“ – diese Parole war Ende der 1970er Jahre auf Transparenten in Hochschulen oder als Graffito an Hauswänden zu lesen. Sie geht nicht etwa auf Brecht, sondern auf eine Gedichtzeile des US-amerikanischen Schriftsteller Carl Sandburg aus den 1930er Jahren zurück: „Sometime they’ll give a war and nobody will come.“

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