PROKLA

Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft

  • Nadir-Zeitschriftensuche: PROKLA
    Loading
    Warum Google-Suche?

    -Statistiken aus/ein

  • Das Archiv enthält alle Jahrgänge seit 1971 und die Sonderhefte im Volltext. Die Volltexte der je aktuellen drei Jahrgänge sind nicht online, können aber beim Verlag oder im (linken) Buchhandel bestellt werden.

  • Die PROKLA erscheint beim

    und kooperiert mit
  • Meta

  • Lizenz

    Creative Commons Lizenzvertrag
    Die auf dieser Website zur Verfügung gestellten PROKLA-Texte stehen unter einer Creative Commons Lizenz.

Archive for the 'van Dyk' Category

Editorial PROKLA 188

Posted by admin on 18th September 2017

Download summaries (engl.) & AutorInnen

Titel 2017-03Editorial: Gesellschaftskritik und 150 Jahre Kritik der politischen Ökonomie (September 2017)

PROKLA-Redaktion: Editorial
Gesellschaftskritik und 150 Jahre Kritik der politischen Ökonomie (September 2017)
Silke van Dyk: Krise der Faktizität? Über Wahrheit und Lüge in der Politik und die Aufgabe der Kritik.
Tilman Reitz: Kritik als Ideologie. Selbstreflexion und Herrschaftsanteile der akademischen Linken.
Alex Demirović: Gesellschaftskritik und Gerechtigkeit.
Emma Dowling, Silke van Dyk und Stefanie Graefe: Rückkehr des Hauptwiderspruchs? Anmerkungen zur aktuellen Debatte um den Erfolg der Neuen Rechten und das Versagen der „Identitätspolitik“.
Michael Heinrich: 150 Jahre „Kapital“ – und kein Ende. Unsystematische Anmerkungen zu einer unendlichen Geschichte.
Lukas Egger: Der „schreckliche erste Abschnitt“. Zu Louis Althussers Kritik an der marxschen Werttheorie
Hans-Peter Büttner: Kritik der Politischen Ökonomie im 21. Jahrhundert. Zur neueren Debatte um das marxsche „Transformationsproblem“.
Außerhalb des Schwerpunkts
Andrea Kretschmann und Aldo Legnaro: Ausnahmezustände. Zur Soziologie einer Gesellschaftsverfassung.
Einspruch
Daniel Mullis: Das Ende der Postdemokratie, den Pessimismus überwinden.
Felix Syrovatka: Ein Ende mit Schrecken – Frankreich nach den Wahlen.

Seit einigen Jahren hat Gesellschaftskritik in der Soziologie (wieder) Hochkonjunktur – und mit ihr die disziplinäre Selbstverständigung darüber, welche Möglichkeiten und Aufgaben einer (wie auch immer zu definierenden) „kritischen“ Soziologie zukommen sollte. Der Heftschwerpunkt „Perspektiven der Gesellschaftskritik“ widmet sich der Frage, ob die neueren Debatten über sozialwissenschaftliche Kritik in der gegenwärtigen Situation veränderte Bedeutung erhalten. Ausgangspunkt hierfür ist zunächst eine doppelte Wahrnehmung: Zum einen, dass es in Teilen des akademischen Diskurses – nachdem Gesellschaftskritik der etablierten Soziologie jahrelang als anrüchige Tätigkeit galt – zu einer erfreulichen Wiederkehr der Gesellschaftskritik gekommen ist; zum anderen jedoch die entsprechenden Debatten häufig merkwürdig formal und abstrakt bleiben. Zahlreiche Monografien und Sammelbände haben die Facetten sozialwissenschaftlicher und politisch-philosophischer „Kritik“ erkundet, dabei aber häufig die „Sachkritik“, das heißt die Kritik der konkreten gesellschaftlichen Verhältnisse, zugunsten umfassender selbstreflexiver Verständigungen vernachlässigt. Oftmals wurde und wird nicht deutlich, wer oder was – und warum eigentlich – von wem kritisiert werden soll. [Weiterlesen im Editorial]

Sozialwissenschaftliche Gesellschaftskritik bezieht sich oftmals auf Karl Marx. Vor 150 Jahren, im September 1867, erschien die erste Auflage von Das Kapital. Auch wenn die Resonanz zunächst verhalten war und sein Freund Friedrich Engels mit ein paar Rezensionen unter falschem Namen nachhelfen musste, so wurde es doch zu einer der einflussreichsten Ökonomie- und gesellschaftskritischen Schriften – mit einer Ausstrahlung in nahezu alle wissenschaftlichen Disziplinen. Drei Beiträge in unserem zweiten Schwerpunkt diskutieren ausgewählte Fragen.

Außerhalb des Schwerpunkts führen wir die Debatte fort, die mit der PROKLA 185 angestoßen wurde und bereits einige Repliken provoziert hatte.

Felix Syrovatka geht in seinem Einspruch auf die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen ein und klärt, wie diese einzuschätzen sind und was dieses politische Erdbeben für die politische Landschaft in Frankreich bedeutet.

Die PROKLA-Redaktion dankt Emma Dowling, Silke van Dyk, Stefanie Graefe und Tilman Reitz für die Initiative zu einem Schwerpunkt zu Gesellschaftskritik.

Posted in Büttner, Demirović, Dowling, Egger, Graefe, Heinrich, Inhalt/Editorial, Kretschmann, Legnaro, Mullis, Redaktion, Reitz, Startseite, Syrovatka, van Dyk | No Comments »

Editorial PROKLA 167

Posted by Die Redaktion on 28th Juni 2012

Download summaries (engl.) & AutorInnen

Titel 2012-02Perspektiven der Gesellschaftskritik heute (Juni 2012)

PROKLA-Redaktion: Editorial
Perspektiven der Gesellschaftskritik heute
Silke van Dyk: Poststrukturalismus. Gesellschaft. Kritik. Über Potenziale, Probleme und Perspektiven
Hanno Pahl: Genealogisch-poststrukturalistische Ökonomiekritik und Kritik der politischen Ökonomie. Eine Aufforderung zum Tanz
Barbara Umrath: Jenseits von Vereinnahmung und eindimensionalem Feminismus. Perspektiven feministischer Gesellschaftskritik heute
Robin Mohan, Daniel Keil: Gesellschaftskritik ohne Gegenstand. Axel Honneths Anerkennungstheorie aus materialistischer Perspektive
Harald Wolf: Gesellschaftskritik und imaginäre Institution. Zur Aktualität von Cornelius Castoriadis
Daniel Loick: Universität und Polizei. Jacques Rancière über intellektuelle Emanzipation
Thomas Seibert: Humanismus nach dem Tod des Menschen. Flucht und Rückkehr des subjektiven Faktors der Geschichte
Außerhalb des Schwerpunkts
Anne Steckner: Neoliberal-Islamische Synthese in der Türkei: Der Herrschaftsmodus der AKP

Das Verhältnis von Kapitalismus und Kritik ist ein politischer wie gesellschafts-theoretischer Dauerbrenner mit konjunkturellen Schwankungen, und es ist unbestreitbar, dass wir im Nachgang der Finanzmarktkrise im Herbst 2008 und der sich anschließenden Folgekrisen eine Kritik-Renaissance ungeahnten Ausmaßes und mit zum Teil wahrhaft erstaunlichen ProtagonistInnen erleben. Große Teile des eher kritikunverdächtigen Feuilletons verschrieben sich plötzlich (und mit kurzer Halbwertszeit) mit radikaler Rhetorik der Kritik des Kapitalismus: So war in der liberalen ZEIT (27.7.2009; zuerst: Handelsblatt, 13.7.2009) zu lesen: „Der Kapitalismus ist genauso gescheitert wie der Sozialismus. Diese Krise ist das Symptom eines fundamentalen Wandels, es sind die Geburtswehen für eine neue Welt. So etwas hat in der Geschichte möglicherweise noch nie stattgefunden.“ Die Frankfurter Allgemeine Zeitung rief Kapitalismuskritik als neues heißes Thema aus und auch wenn die Titelüberschrift „We are all socialists now“ des Magazins Newsweek (6.2.2009) ironisch grundiert ist, trifft sie doch den Geist insbesondere der ersten Monate nach der Insolvenz von Lehman Brothers. Systemkritik war plötzlich en vogue. Ginge es tatsächlich nur um eine feuilletonistische Kritikblase, wäre das zwar nicht uninteressant, aber doch nicht von nachhaltiger Bedeutung. Tatsächlich aber wurde das Jahr 2011 mit dem Arabischen Frühling, den heftigen, andauernden Protesten in Griechenland, der spanischen Bewegung des 15. Mai, den Sozialprotesten in Israel (vgl. dazu PROKLA 166) sowie der Entstehung und Ausbreitung der Occupy-Bewegung zum Jahr der globalen Proteste. The protester avancierte gar zur vom Time Magazine gekürten Person des Jahres. Die mediale und politische Begeisterung für die Occupy-Bewegung reichte so weit in den Mainstream hinein, dass die Abwehr falscher Freunde schnell zur zentralen Übung der jungen Bewegung wurde. Mehr im Editorial (pdf/Volltext)

Tags: , , , , , , , ,
Posted in Inhalt/Editorial, Keil, Loick, Mohan, Pahl, Redaktion, Seibert, Steckner, Umrath, van Dyk, Wolf, Harald | 2 Comments »

Editorial PROKLA 157

Posted by Die Redaktion on 9th Januar 2010

Download summaries (engl.) & AutorInnen

Titel 2009-04Der blutige Ernst:
Krise und Politik
(Dezember 2009)

PROKLA-Redaktion: Editorial
Rudi Schmidt: Nachruf auf Jürgen Hoffmann
Jürgen Hoffmann: Die Krise von 1929 und das Ende der Weimarer Republik
Ingo Schmidt: Große Krisen seit den 1930er Jahren
Joachim Becker, Johannes Jäger: Die EU und die große Krise
Klaus Dörre, Michael Behr, Dennis Eversberg, Karen Schierhorn: Krise ohne Krisenbewusstsein? Zur subjektiven Dimension kapitalistischer Landnahmen
Christina Kaindl: Extreme Rechte in der Krise – Kämpfe ums Subjekt
Alex Demirović: Kehrt der Staat zurück? Wirtschaftskrise und Demokratie
Ingo Stützle: To be or not to be a Keynesian – ist das die Frage? Kritik und Grenzen wirtschaftspolitischer Alternativen
Dieter Boris, Stefan Schmalz: Eine Krise des Übergangs: Machtverschiebungen in der Weltwirtschaft
Hanna Al Taher, Matthias Ebenau: Phoenix und Asche:
Indien und die Weltwirtschaftskrise
Außerhalb des Schwerpunkts
Silke van Dyk: Gegenstrategien als (neue) Systemressource des Kapitalismus?

„Der Blutige Ernst“, so hieß eine von George Grosz und Carl Einstein im Jahr 1919 herausgegebene satirische Zeitschrift, die einen schonungslosen Blick auf die gesellschaftlichen Verhältnisse warf. Mit (nicht nur) satirischen Mitteln stellten sie den „blutigen Ernst“ der Lage der bürgerlichen Schönfärberei gegenüber. Um den blutigen Ernst der Krise soll es auch in diesem Heft der PROKLA gehen. Read the rest of this entry »

Tags: , , , , , ,
Posted in Al Taher, Ausgaben, Becker, Joachim, Behr, Boris, Demirović, Dörre, Ebenau, Eversberg, Hoffmann, Inhalt/Editorial, Jäger, Kaindl, Redaktion, Schierhorn, Schmalz, Schmidt, Ingo, Schmidt, Rudi, Stützle, van Dyk | 1 Comment »