PROKLA

Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft

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Archive for the 'Call for Paper' Category

Call for Papers 171

Posted by Die Redaktion on 7th September 2012

PROKLA 171
„Demokratie und Herrschaft, Parlamentarismus und Parteien“
(Heft 2, Juni 2013)

Nicht erst infolge der großen Krise ab 2008 wird eine Erosion der Demokratie konstatiert. Dies geschieht seit langem. In der linken Diskussion stehen dafür die Namen Agnoli, Poulantzas, Hirsch und jüngster Zeit Crouchs Diagnose von der Postdemokratie. Aber gibt es tatsächlich ‚mehr‘ oder ‚weniger‘ Demokratie? Kann es einen kontinuierlichen Abbau der Demokratie geben? Wann gab es denn die ‚wirklich‘ demokratischen Verhältnisse?

Die Themen Demokratie und Öffentlichkeit, Parteien und Parlamentarismus sind in den letzten Jahren verstärkt Gegenstand politischer Auseinandersetzungen geworden. Auch in der politischen Theorie findet eine regelrechte Renaissance der Demokratietheorie statt. Es sind insbesondere die sozialen Bewegungen in den arabischen Ländern, M15, Occupy, in Deutschland die Proteste gegen Stuttgart 21 oder gegen die Endlagerung in Gorleben, neuerdings gegen die Stromtrassen oder Fracking, die die Frage nach Öffentlichkeit aufwerfen, die den Mangel an Demokratie und Beteiligung beklagen, die kritisieren, dass in der repräsentativen Demokratie die Interessen der Bevölkerung nicht vertreten sind, sondern sich die Politik allein an den Interessen der Mächtigen und den „Märkten“ ausrichtet. Read the rest of this entry »

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Call for Papers 170

Posted by Die Redaktion on 21st Juni 2012

PROKLA 170
„Soziale Kämpfe in Afrika“
(Heft 1, März 2013)

Soziale Kämpfe, Bewegungen und Proteste sind in politischen und sozialwissenschaftlichen auf Afrika bezogenen Debatten auffällig abwesend. Während im Mainstream Fragen von Hunger, bewaffneten Konflikten und ‚Entwicklung’ die Beschäftigung mit dem afrikanischen Kontinent dominieren, stehen in kritischen Auseinandersetzungen meist globale Abhängigkeits- und Unterdrückungsverhältnisse im Mittelpunkt. Widerständiges Handeln ebenso wie soziale Kämpfe auf lokaler, nationaler und regionaler Ebene in Afrika geraten dabei oft aus dem Blick. Eine Ausnahme ist die Republik Südafrika, über deren zahlreiche soziale Bewegungen – etwa für ein Grundeinkommen oder den Zugang zu Medikamenten, gegen Vertreibungen oder die Privatisierung der Wasserversorgung, Bewegungen von Landlosen oder homeless people – inzwischen zahlreiche Studien vorliegen. Eine weitere Ausnahme sind die jüngsten Proteste im Maghreb und Maschrek, die als „arabischer Frühling“ erhebliche Aufmerksamkeit erfahren.

In diesem Heft richten wir den Blick auf die Vielzahl unterschiedlicher sozialer Kämpfe in Afrika südlich der Sahara, denen häufig unbeachtet von Politik, Medien und Forschung im Globalen Norden lokal und national eine erhebliche gesellschaftliche und politische Bedeutung zukommt. Von besonderer Relevanz ist dabei die Rückkopplung sozialer Kämpfe an politisch-ökonomische Strukturen auf lokaler, nationaler und globaler Ebene; im Mittelpunkt unserer Analyse sollen soziale Kämpfe stehen, die auf eine grundlegende Veränderung bestehender Macht- und Herrschaftsverhältnisse abzielen. Read the rest of this entry »

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Call for Papers 169

Posted by Die Redaktion on 29th April 2012

PROKLA 169
„Konzentration des Kapitals und Perspektiven kapitalistischer Entwicklung“
(Heft 4, Dezember 2012)

Im ersten Band des Kapital konstatierte Marx die Tendenz einer „Konzentration bereits gebildeter Kapitale, Aufhebung ihrer individuellen Selbständigkeit, Expropriation von Kapitalist durch Kapitalist, Verwandlung vieler kleineren in weniger größere Kapitale“. Lapidar hielt er fest: „Je ein Kapitalist schlägt viele tot.“ Doch hatte Marx nicht nur solche Zusammenballungen im Blick, sondern auch „die Bildung neuer und die Spaltung alter Kapitale“ (MEW 23: 654, 790). Unschwer lässt sich in dieser rund 150 Jahre alten Beschreibung ein plastisches Bild der Gegenwart erkennen, auch wenn sich die Terminologie heutzutage etwas anders anhört.

Als die PROKLA vor 14 Jahren ein Heft zu Konzentration herausbrachte (Nr. 113/1998), stand die Fusion von Daimler und Chrysler an, vom damaligen Daimler-Chef Schrempp euphorisch als “Hochzeit, die im Himmel geschlossen wird” angekündigt. Neun Jahre später resümierte die Süddeutsche Zeitung, es habe sich wohl eher um eine “Hochzeit des Grauens” gehandelt, die Daimler ca. 40 Mrd. Euro gekostet hat. Manager- und Beraterkreise zogen aus diesem Debakel den Schluss, dass insbesondere die Unternehmenskulturen zusammen passen müssten: für Unternehmensberater entwickelte sich in der Folge ein stetig wachsendes und höchst lukratives Betätigungsfeld. Für viele Arbeitskräfte stellen sich Fragen der Unternehmenskulturen aber gar nicht mehr, liegt doch der immer wieder verkündete tiefere Sinn derartiger Fusionen in “Synergieeffekten”, was für viele Beschäftigte den Verlust des Arbeitsplatzes (für die anderen mehr und intensivere Arbeit) bedeutet. Auch für die Unternehmen selbst enden sie oftmals, wie im Fall DaimlerChrysler, als Desaster. Dennoch ist weder in der politischen Diskussion noch im akademischen Mainstream grundsätzliche Kritik an dieser Entwicklung zu vernehmen, sie gelten als alternativlos. Auch viele marxistische Beiträge sehen eine ungebrochene Tendenz zur „Monopolisierung“ kapitalistischer Wirtschaft. Read the rest of this entry »

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Call for Papers 168

Posted by Die Redaktion on 6th März 2012

PROKLA 168
„Die EU und der Euro in der Krise“
(Heft 3, September 2012)

Von einer Krise der europäischen Integration zu sprechen, wirkt fast schon abgedroschen. Es ist gerade sechs Jahre her, da wurde – kurz vor dem Ausbruch der neuen, großen Weltwirtschaftskrise und nicht zuletzt auch in der PROKLA (Nr. 144 Europa, September 2006) – eine Verfassungskrise der EU diagnostiziert. Krisen in der Geschichte der europäischen Integration sind nichts Neues. Die Folgen der Weltwirtschaftskrise 2008/09 haben jedoch zu einer Eskalation der Widersprüche dieser Integration geführt. Read the rest of this entry »

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Call for Papers 166

Posted by Die Redaktion on 14th Juli 2011

PROKLA 166
Deutschland – Krisengewinner?
(Heft 1, März 2012)

Die deutsche Wirtschaft hat sich von der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008-2009 erstaunlich rasch erholt. Vor allem der Export boomt. Das deutsche Kapital erzielt wieder stattliche Renditen. In der Automobilindustrie ist Deutschland das einzige der entwickelten Industrieländer, in dem die Produktion über dem Niveau liegt, das vor der jüngsten Krise erreicht wurde. Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2010, das nach Angaben des Internationalen Währungsfonds mit 3,5% höher lag als im Durchschnitt der entwickelten Industrieländer, reflektiert freilich die Tiefe der vorangegangenen Krise – der Einbruch des Bruttoinlandsprodukts war 2009 in dem exportabhängigen Deutschland mit -4,7% auch stärker als im Durchschnitt der Industrieländer. Read the rest of this entry »

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Call for Papers 165/167

Posted by Die Redaktion on 9th Juni 2011

PROKLA 165 und 167
Kritische Gesellschaftstheorie
(Heft 4, Dezember 2011 und Heft 2, Juni 2012)

Die PROKLA plant Ende 2011 und Anfang 2012 zwei Hefte zu kritischer Gesellschaftstheorie herauszubringen, für die wir geeignete Beiträge suchen. Read the rest of this entry »

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Call for Papers 164

Posted by Die Redaktion on 2nd März 2011

PROKLA 164
Kritik der Wirtschaftswissenschaften

(Heft 3, September 2011)

Mit der zunehmenden Bedeutung des Klassenkampfes würde die „Totenglocke der wissenschaftlichen bürgerlichen Ökonomie“ läuten, ab etwa 1830 sei an die Stelle „uneigennütziger Forschung“ die „bezahlte Klopffechterei“ getreten – so Marx im Nachwort zur 2. Auflage des „Kapital“. Doch zeigte seine eigene Auseinandersetzung mit der Geschichte ökonomischer Theorie, dass dieses Urteil eine grobe Vereinfachung war: wissenschaftliche Einsichten fanden sich auch nach 1830, und die bezahlten Klopffechter des Kapitals, die man heute in jeder Talkshow erleben kann, gab es auch schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Die Frage nach dem Verhältnis von wissenschaftlicher Analyse der kapitalistischen Verhältnisse einerseits und der interessegeleiteten Konstruktion und Verwendung ökonomischer Theorien andererseits muss immer wieder von Neuem gestellt werden. Read the rest of this entry »

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Call for Papers 163

Posted by Die Redaktion on 7th September 2010

PROKLA 163
Sparen und Herrschen

(Heft 2, Juni 2011)

Im Zeichen der Nachwehen der größten internationalen Wirtschaftskrise seit den 1930er Jahren ist in Deutschland die politische Kultur des Sparens beliebter denn je. Nach den billionenschweren staatlichen Rettungsaktionen für systemrelevante privatwirtschaftliche Akteure schwenkt die Politik nunmehr mit einer – nicht nur rhetorischen – Entschiedenheit auf einen öffentlichen Sparkurs ein, wie man sie zuletzt im Zuge der britisch-amerikanischen Austeritätsprogrammatik zu Beginn der 1980er erlebt hat. Vermittelt über institutionelle Praktiken – die Verabschiedung von Sparpaketen und die Verankerung von Schuldenbremsen – ebenso wie über diskursive Mechanismen – die Geißelung staatlicher „Füllhörner“ und das Lob der „schwäbischen Hausfrau“ – sucht sich neoliberale Politik hierzulande unter veränderten ökonomischen Bedingungen zu reetablieren. Und wie es scheint, ist dieser Versuch durchaus erfolgreich: Die Überzeugung, dass der Staat sparen muss, „wir“ in der Vergangenheit über unsere Verhältnisse gelebt haben und „alle“ sich zukünftig werden einschränken müssen, dürfte zum festen Wissensbestand der Mehrheit der Bevölkerung – wie auch der Akteure parlamentarischer Politik – gehören. Fernab der Erkenntnis, dass hiermit die Klassenpolitik systematisch regressiver Umverteilung der vergangenen Jahrzehnte fortgeschrieben wird, dominiert die Ansicht, dass es sich bei der öffentlichen Sparethik um ein wohlbegründetes, gemeinwohlfreundliches, zukunftsorientiertes politisches Programm handelt. Read the rest of this entry »

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Call for Papers 162

Posted by Die Redaktion on 23rd Juli 2010

PROKLA 162
Nie wieder Krieg?

(Heft 1, März 2011)

Für einen kurzen historischen Moment schien es, als würde Deutschland – nachdem es zwei Weltkriege begonnen und verloren hatte – die Möglichkeit je wieder Krieg zu führen ein für allemal genommen. Demontage, Demilitarisierung, Denazifizierung, Demokratisierung und Dezentralisierung lauteten die fünf Ziele der Alliierten im Nachkriegsdeutschland. Doch bereits 1951 begann der zunächst paramilitärische Wiederaufbau eigener Streitkräfte im Rahmen des Bundesgrenzschutzes. Fünf Jahre später erhielt Deutschland mit der Bundeswehr auch formal wieder ein eigenes Militär. Nichts desto trotz blieb Deutschland bis zur Wiedervereinigung ein vergleichsweise ‚unmilitärischer’ Staat. Öffentliche Auftritte der Bundeswehr erhielten wenig positive Aufmerksamkeit oder provozierten gar vehemente Proteste wie etwa 1980 in Bremen. Nach den Bundeswehrreformen der 60er und 70er Jahre galt das Leitbild des Soldaten als „Staatsbürger in Uniform“. Der Kalte Krieg mit seinem atomaren Patt verordnete den Soldaten der Bundeswehr, wie der Militärhistoriker Wolfram Wette es einmal formuliert hat, eine permanente Wartestellung. Und nicht zuletzt ebnete erst das Bundesverfassungsgericht mit seiner umstrittenen Entscheidung aus dem Jahr 1994 den rechtlichen Weg für eine umfassende Beteiligung Deutschlands an militärischen Auslandseinsätzen. Read the rest of this entry »

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Call for Papers 161

Posted by Die Redaktion on 19th Mai 2010

PROKLA 161
Machtverschiebungen im Weltsystem

(Heft 4, Dezember 2010)

Die frühere Vorstellung, dass Westeuropa, Nordamerika und Japan das Zentrum des kapitalistischen Weltsystems bilden, Lateinamerika, Asien und Afrika lediglich die Peripherie, stimmt schon lange nicht mehr. Gerade in der Weltwirtschaftskrise zeigte sich die gewachsene Bedeutung Ostasiens, aber auch Lateinamerikas: Länder wie China und Brasilien haben diese bislang am besten überstanden. Auch sind spektakuläre Übernahmen von Traditionsunternehmen im Norden durch kapitalstarke transnationale Konzerne aus dem Süden mittlerweile zur Regel geworden: So kaufte der chinesische Computerhersteller Lenovo die PC-Sparte von IBM, der indische Stahlgigant Mittal Steel zwang gar Arcelor zur Fusion und der Shanghaier Autohersteller Geeley erwarb schließlich Volvo. Selbst im Finanzsektor, lange Zeit die unbestrittene Domäne US-amerikanischer, europäischer und japanischer Finanzinstitute, kam es zum Umbruch: Die Top Ten der weltweit größten Banken werden heute gleich von drei chinesischen Instituten angeführt. Große Staatsfonds aus Ostasien und dem Nahen Osten etablieren sich gleichzeitig im Investmentgeschäft als Marktführer. Read the rest of this entry »

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