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	<title>PROKLA</title>
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	<description>Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft</description>
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		<title>Call for Papers 162</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 10:15:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Call for Paper]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

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		<description><![CDATA[PROKLA 162 Nie wieder Krieg? (Heft 1, März 2011) Für einen kurzen historischen Moment schien es, als würde Deutschland – nachdem es zwei Weltkriege begonnen und verloren hatte – die Möglichkeit je wieder Krieg zu führen ein für allemal genommen. Demontage, Demilitarisierung, Denazifizierung, Demokratisierung und Dezentralisierung lauteten die fünf Ziele der Alliierten im Nachkriegsdeutschland. Doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>PROKLA 162<br />
Nie wieder Krieg?</strong><br />
<strong> (Heft 1, März 2011)</strong></p>
<p>Für einen kurzen historischen Moment schien es, als würde Deutschland – nachdem es zwei Weltkriege begonnen und verloren hatte – die Möglichkeit je wieder Krieg zu führen ein für allemal genommen. Demontage, Demilitarisierung, Denazifizierung, Demokratisierung und Dezentralisierung lauteten die fünf Ziele der Alliierten im Nachkriegsdeutschland. Doch bereits 1951 begann der zunächst paramilitärische Wiederaufbau eigener Streitkräfte im Rahmen des Bundesgrenzschutzes. Fünf Jahre später erhielt Deutschland mit der Bundeswehr auch formal wieder ein eigenes Militär. Nichts desto trotz blieb Deutschland bis zur Wiedervereinigung ein vergleichsweise ‚unmilitärischer’ Staat. Öffentliche Auftritte der Bundeswehr erhielten wenig positive Aufmerksamkeit oder provozierten gar vehemente Proteste wie etwa 1980 in Bremen. Nach den Bundeswehrreformen der 60er und 70er Jahre galt das Leitbild des Soldaten als „Staatsbürger in Uniform“. Der Kalte Krieg mit seinem atomaren Patt verordnete den Soldaten der Bundeswehr, wie der Militärhistoriker Wolfram Wette es einmal formuliert hat, eine permanente Wartestellung. Und nicht zuletzt ebnete erst das Bundesverfassungsgericht mit seiner umstrittenen Entscheidung aus dem Jahr 1994 den rechtlichen Weg für eine umfassende Beteiligung Deutschlands an militärischen Auslandseinsätzen. <span id="more-420"></span></p>
<p>Umso überraschender ist es, wie schnell und komplett der ‚militärische Ausnahmezustand’ nach 1989 aufgehoben wurde: Im Anschluss an die Beteiligungen der Bundeswehrsoldaten an AWACS-Aufklärungsflügen im zweiten Golfkrieg 1990/91 folgte 1995 die Stationierung deutscher Soldaten in Bosnien-Herzegowina. Und nach der – nicht nur für die deutsche Linke &#8211; folgenreichen Zustimmung auch der Grünen zur Teilnahme am Kosovo-Krieg 1999 durfte Deutschland dann 2001 in Mazedonien erstmals selbst einen NATO Einsatz leiten. Deutsche Soldaten wurden und werden im Libanon und vor den Küsten Afrikas eingesetzt. Und seit 2002 stehen (und kämpfen nun auch) Kontingente der Bundeswehr in Afghanistan &#8211; und werden mit Billigung des Bundestages weiter aufgestockt. Nach Angaben der Bundeswehr beteiligt sich Deutschland derzeit mit insgesamt 6.910 Soldaten an Auslandseinsätzen in zahlreichen Ländern und Regionen.</p>
<p>Während in den Niederlanden eine Regierung zerbrochen ist, weil die Sozialdemokraten ihre Festlegung zum Abzug ihrer Truppen aus Afghanistan nicht zurück nehmen mochten, ist ein Ende der deutschen Kriegsführung &#8211; Deutschland gehört heute zu den so genannten „Kontrollmächten“ in Afghanistan &#8211; nicht abzusehen.  Die Remilitarisierung deutscher Außenpolitik im Schatten der EU und neuer NATO-Strategien erfolgt dezent, aber zielgerichtet. Mit dem Zusammenbruch des Ostblocks und der deutschen Wiedervereinigung haben ein bislang noch vorsichtig vorgetragenes Großmachtstreben (man will weltweit „Verantwortung übernehmen“, aber stets im Rahmen internationaler Organisationen und Bündnisse) und ein offen zur Schau gestelltes nationales Selbstbewusstsein (wieder) Einzug in die ‚neue Berliner Republik’ erhalten. Erst im Rückblick wird die Kontinuität der zunehmenden Bedeutung des Militärischen in der Außenpolitik Deutschlands deutlich, eines Landes, das noch vor wenigen Jahren wegen seiner Resistenz gegen Kriegstreiberei bestaunt oder auch verachtet (Bush) wurde.</p>
<p>PROKLA 162 fragt nach den unterschiedlichen politischen Dynamiken, die mit der Remilitarisierung der deutschen Außenpolitik einhergehen. Dabei soll es vor allem um vier Dimensionen dieses Prozesses gehen:</p>
<ul>
<li>Wie ist die Remilitarisierung der deutschen Außenpolitik abgelaufen? Welche Akteure haben sie vorangetrieben und wem nützt sie? Welche innenpolitischen Veränderungen haben sie möglich gemacht? Welche Interessen verfolgt Deutschland mit seiner Beteiligung an Kriegen und Interventionen in aller Welt? Und wie wurde und wird dieses Projekt ideologisch abgesichert – aber auch: Welche friedenspolitischen Gruppen und Initiativen leisten Widerstand gegen die Remilitarisierung Deutschlands? Welche gesellschaftliche Verankerung haben solche Initiativen?</li>
</ul>
<ul>
<li>Gegen wen kämpft Deutschland eigentlich im Rahmen seiner Auslandseinsätze? Um wen genau handelt es sich bei den Gegnern in Afghanistan, am Horn von Afrika, auf dem Balkan und anderswo? Und wie werden nach dem Ende des Kalten Krieges neue Feindbilder und Konfliktlinien konstruiert?</li>
</ul>
<ul>
<li>Wie haben sich die EU-Außen- und Militärpolitik und die deutsche Rolle darin seit dem Ende des Kalten Krieges gewandelt? Inwieweit agiert die EU in Kooperation mit bzw. in Konkurrenz zu den USA? Welche Interessengegensätze spielen innerhalb der EU eine Rolle und welche Interessen verfolgt Deutschland innerhalb dieser unterschiedlichen Konstellationen?</li>
</ul>
<ul>
<li>Inwieweit kann man in Deutschland auch von einer Militarisierung im Inneren sprechen? Haben sich (Medien-)Diskurse und Bildpolitik rund um Kriege, Grenzsicherung, Polizeieinsätze, Gefallene und Helden in den vergangenen Jahren verändert? Hat die Bundeswehr ihre Auftritte im öffentlichen Raum, in Schulen und an Universitäten ausgebaut? Und welche Rolle spielt derzeit der ‚militärisch-industrielle Komplex’ in der deutschen und europäischen Politik?</li>
</ul>
<p><em><strong>Wir bitten um die Einsendung von Artikelvorschlägen bis zum <span style="text-decoration: underline;">1. September 2010</span> per Email an die Redaktion der PROKLA und die verantwortlichen Redakteure (<a href="mailto:redaktion@prokla.de,henrik@wbk.in-berlin.de,dorothea.schmidt@hwr-berlin.de,g-trautwein-kalms@t-online.de,m.euskirchen@web.de" class="limailto">redaktion@prokla.de, henrik@wbk.in-berlin.de, dorothea.schmidt@hwr-berlin.de, g-trautwein-kalms@t-online.de, m.euskirchen@web.de</a>). Wir wünschen uns kurze und pointierte Exposés von maximal drei Seiten Länge. Die fertigen Texte müssen bis zum <span style="text-decoration: underline;">1. Dezember 2010</span> vorliegen </strong></em><em><strong>und sollten einen Umfang von <span style="text-decoration: underline;">maximal 50.000 Zeichen</span> (inkl. Leerzeichen, Fußnoten, Literaturverzeichnis) haben</strong></em><em><strong>.</strong></em></p>
<p><em>**********</em></p>
<p><strong><em>Manuskript-Einsendung allgemein:</em></strong></p>
<p><em>Die Redaktion lädt zur Einsendung von Manuskripten ein. Auch außerhalb der jeweiligen Schwerpunktthemen sind Beiträge willkommen. Die Texte sollten sich in einem Umfang von 15-25 Seiten (ca. 50.000 Zeichen) halten. Bitte die amerikanische Zitierweise benutzen (Kurzangabe im Text und Bibliographie am Ende des Textes, bitte keine Quellennachweise in den Fußnoten).</em></p>
<p><em>Wir bitten, die Manuskripte per e-mail als attachment einzusenden. Die Dateien sollten in Word oder im Rich Text Format (rtf) abgespeichert sein und keine eigenen Formatierungsmerkmale (Kopfzeilen, Einrückungen, besondere Absatzformate</em><em> etc.) beinhalten.</em></p>
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		<title>Editorial PROKLA 159</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 10:02:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[159: Marx!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0" align="right">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/2010/prokla159-summaries.pdf" class="lipdf">Download summaries (engl.) &amp; AutorInnen</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/2010/12/2.jpg" title="Titel 2010-02" rel="lightbox[pics26]" class="liimagelink"><img class="attachment wp-att-30 alignleft" src="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/2010/12/2.thumbnail.jpg" alt="Titel 2010-02" width="138" height="200" /></a><strong>Marx!</strong><strong> (Juni 2010)</strong></p>
<table style="text-align: left; margin-left: 50px; margin-right: 50px; margin-bottom: 50px;" border="0" width="350">
<tbody>
<tr>
<td><em>PROKLA-Redaktion: </em>Editorial<em> </em></td>
<td style="text-align: right;" valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/2010/demirovic.pdf" class="lipdf"><em>Alex Demirović</em><em>: </em>Struktur, Handlung und der ideale Durchschnitt</a></td>
<td style="text-align: right;" valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Urs Marti:</em> Marx und die politische Philosophie der Gegenwart</td>
<td style="text-align: right;" valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Jörg Stadlinger, Dieter Sauer:</em> Marx &amp; Moderne.<br />
Dialektik der Befreiung oder Paradoxien der Individualisierung?</td>
<td style="text-align: right;" valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Paul Burkett, John Bellamy Foster:</em> Stoffwechsel, Energie<br />
und Entropie in Marx’ Kritik der politischen Ökonomie<br />
Jenseits des Podolinsky-Mythos (Teil 1)</td>
<td style="text-align: right;" valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Hanno Pahl:</em> Marx, Foucault und das Projekt<br />
einer Wissenssoziologie der Wirtschaftswissenschaften</td>
<td style="text-align: right;" valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Jannis Milios, Dimitris P. Sotiropoulos:</em> Marxsche Theorie<br />
und Imperialismus<em> </em></td>
<td style="text-align: right;" valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;"><strong>Außerhalb des Schwerpunkts</strong><em> </em></td>
<td style="text-align: right;" valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Klaus Müller, Rudi Schmidt</em><em>:</em> Von der griechischen zur europäischen Krise</td>
<td style="text-align: right;" valign="bottom"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: left;">Mit der Finanzkrise von 2008 und der Wirtschaftskrise, die 2009 folgte, wuchs geradezu schlagartig das öffentliche Interesse an Marx. Nachdem es an den ökonomischen genauso wie an den meisten sozialwissenschaftlichen Fachbereichen deutscher Universitäten schon lange keine Lehrveranstaltungen mehr zur Marxschen Theorie gegeben hatte, nachdem man in den Medien des Mainstreams Marx seit Jahren nur dann noch hervorkramte, wenn man ihm aufs Neue bescheinigen wollte, dass er überholt sei, war dieses erneute Interesse zwar bemerkenswert, aber bei näherem Hinsehen doch nicht so ganz überraschend. Während die herrschende neoklassische Theorie seit Jahrzehnten das Hohelied effizienter Märkte sang, die – wenn sie nur ausreichend dereguliert und flexibilisiert seien – nie und nimmer eine Krise hervorbringen würden, war die Krise plötzlich wieder da. Und die Regierungen, denen die Glaubenssätze des Neoliberalismus längst als unbestreitbarer <em>common sense</em> galten, griffen zu interventionistischen Maßnahmen bis hin zur Bankenverstaatlichung, um wenigstens die unmittelbaren Krisenfolgen abzumildern, waren aber genauso wie die Vielzahl der sie beratenden Experten unsicher, ob das dicke Ende nicht erst noch bevorsteht. In dieser Situation konnte sich einem schon die Frage aufdrängen, ob der alte Mann mit dem Rauschebart nicht vielleicht doch recht gehabt hatte, mit seiner Diagnose, dass Krisen keine Betriebsunfälle, sondern notwendige Begleiterscheinungen des Kapitalismus seien? Und wenn er schon mit dieser Diagnose recht behalten hatte, sollte dann vielleicht auch am Rest seiner Kapitalismuskritik etwas dran sein? Bei einem Großteil der medialen Auseinandersetzung mit Marx konnte man den Eindruck gewinnen, dass es vor allem darum ging einen solchen Verdacht auszuräumen: Ja, mit der Krise habe Marx vielleicht einen Punkt erwischt, aber trotzdem könne man mit der Marxschen Theorie insgesamt heute nicht mehr viel anfangen – so der Tenor vieler Beiträge. Warum man aber mit der schon mehr als einmal an der Wirklichkeit gescheiterten neoklassischen Theorie, deren Vertreter in den letzten 40 Jahren so viele Nobelpreise abgeräumt hatten und die nach wie vor den Standardlehrstoff an den wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereichen ausmacht, besser fahren würde, konnte einem niemand erklären. In so manchen studentischen und auch in einigen gewerkschaftlichen Gruppen wurden die Fragen nach der Erklärungskraft der Marxschen Theorie dagegen zum Anlass für eine vertiefte Auseinandersetzung mit Marx genommen. <em>Kapital-</em>Lektüre Kurse (in der Regel fernab jeder institutionellen Anbindung) hatten eine Zeitlang Hochkonjunktur und existieren zum Teil auch jetzt noch.<span id="more-395"></span></p>
<p>Mit dem vorliegenden Heft der PROKLA wollen wir Marx allerdings nicht als Krisentheoretiker diskutieren, dies erfolgt bereits in einer ganzen Reihe von Büchern und Artikeln, sondern eher nach den Potentialen seiner Theorie jenseits der Kritik der politischen Ökonomie im engeren Sinne fragen. So wichtig die Kritik der politischen Ökonomie auch sein mag, sie bildet nur einen Teil eines umfassenderen, herrschaftskritischen Projektes, das eine ökonomietheoretische Engführung nicht verträgt. Eine auf Emanzipation abzielende Gesellschaftstheorie muss weiter gehen. Nach unserem Schwerpunktheft <em>Gesellschaftstheorie nach Marx und Foucault</em> (PROKLA 151, Juni 2008) will die PROKLA mit dieser Ausgabe einen weiteren Beitrag dazu leisten, weitere Theorieschwerpunkte werden im nächsten Jahr folgen.</p>
<p>Im vorliegenden Heft <a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/2010/demirovic.pdf" class="lipdf">diskutiert <em>Alex Demirović</em></a> zunächst das Verhältnis von Handlung und Struktur. Dabei wendet er sich gegen eine verkürzte soziologische Auffassung dieser Problematik und versucht insbesondere das Wertgesetz als Logik einer kollektiven Praxis zu reformulieren.</p>
<p><em>Urs Marti</em> untersucht Marx als politischen Denker. Nicht selten wird bestritten, dass Marx überhaupt etwas zur politischen Philosophie beigetragen hat. Demgegenüber wird in Auseinandersetzung mit Kant, Tocqueville, Rawls und Habermas aufgezeigt, dass Marx Erhebliches zum Verständnis der Widersprüchlichkeit des liberalen politischen Denkens beigesteuert hat.</p>
<p>Mit neueren gesellschaftstheoretischen Ansätzen von Axel Honneth und Ulrich Beck, die „Paradoxie“ und „Ambivalenz“ als Schlüsselbegriffe einführten, setzen sich <em>Jörg Stadlinger</em> und <em>Dieter Sauer</em> auseinander. Sie machen die theoretisch fragwürdigen Grundlagen dieser Konzepte deutlich und konfrontieren sie mit Marx’ dialektischem Freiheitsbegriff.</p>
<p>Dem oft wiederholten Vorwurf, dass Marx und Engels ökologische Problematiken und insbesondere die Bedeutung der Thermodynamik in ihren Untersuchungen ignoriert hätten, begegnen <em>Paul Burkett</em> und <em>John Bellamy Foster</em> mit einer breit angelegten Untersuchung. Sie zeigen nicht nur auf, welche Autoren und welche ökologisch relevanten Themen Marx und Engels rezipierten, sie machen auch deutlich, dass diese Themen in ihren Analysen in vielfältiger Weise anwesend sind.</p>
<p><em>Hanno Pahl</em> setzt sich mit der schon von Marx angeschnittenen Frage einer Wissenssoziologie der Wirtschaftswissenschaften auseinander. Er diskutiert neuere Beiträge zur Debatte und fragt, inwiefern sie für die Fortsetzung der von Marx angerissenen Probleme brauchbar sein können.</p>
<p><em>Jannis Milios</em> und <em>Dimitris P. Sotiropoulos</em> wenden sich schließlich älteren und neueren Ansätzen der Imperialismustheorie zu. Sie zeigen auf, dass sowohl die verschiedenen imperialismustheoretischen Konzepte als auch deren scheinbare Überwindung in Hardt/Negris Konstruktion eines „Empire“ sich gleichermaßen einer Verabschiedung des Marxschen Konzeptes des gesellschaftlichen Gesamtkapitals verdanken, das zugunsten einer bloß äußerlichen Beziehung von Staat und Kapital aufgegeben wird. Damit, so ihre These, wird eine wesentliche Dimension der Analyse des Kapitalismus auf Weltebene verfehlt.</p>
<p>Außerhalb des Schwerpunkts beschäftigen sich <em>Klaus Müller</em> und <em>Rudi Schmidt</em> mit den Hintergründen sowohl der Krise Griechenlands als auch der Krise des Euro und der EU.</p>
<p style="text-align: center;">*  *  *</p>
<p>Am 24. April fand in Berlin die Mitgliederversammlung der „Vereinigung zur Kritik der politischen Ökonomie e.V.“ statt. Die PROKLA wird von der Vereinigung herausgegeben, auf der jährlichen Mitgliederversammlung werden Redaktion und Redaktionsbeirat gewählt. Aufgrund beruflicher und familiärer Belastungen kandidierte <em>Christina Deckwirth</em> leider nicht mehr für die Redaktion. Neu in die Redaktion gewählt wurden <em>Silke van Dyk</em> und <em>Stefan Schmalz</em>.</p>
<p>Auch im Redaktionsbeirat gab es Veränderungen: Unser langjähriges Vereinsmitglied <em>Bodo Zeuner</em> kandidierte aus persönlichen Gründen leider nicht mehr, neu in den Beirat gewählt wurde <em>Ulf Kadritzke</em>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Editorial PROKLA 158</title>
		<link>http://www.prokla.de/2010/04/20/editorial-prokla-158/</link>
		<comments>http://www.prokla.de/2010/04/20/editorial-prokla-158/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 10:26:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[158: Postkoloniale Studien]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0" align="right">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/2010/prokla158-summaries.pdf" class="lipdf">Download summaries (engl.) &amp; AutorInnen</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/2010/12/1.jpg" title="Titel 2010-01" rel="lightbox[pics26]" class="liimagelink"><img class="attachment wp-att-30 alignleft" src="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/2010/12/1.thumbnail.jpg" alt="Titel 2010-01" width="138" height="200" /></a><strong>Postkoloniale Studien als kritische Sozialwissenschaft</strong><strong> (März 2010)</strong></p>
<table style="text-align: left; margin-left: 50px; margin-right: 50px; margin-bottom: 50px;" border="0" width="350">
<tbody>
<tr>
<td><em>PROKLA-Redaktion: </em>Editorial<em> </em></td>
<td style="text-align: right;" valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/2010/franzki-kwesi-aikins.pdf" class="lipdf"><em>Hannah Franzki, Joshua Kwesi Aikins</em><em>: </em>Postkoloniale Studien und kritische Sozialwissenschaft</a></td>
<td style="text-align: right;" valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Aníbal Quijano:</em> Die Paradoxien der eurozentrierten kolonialen Moderne</td>
<td style="text-align: right;" valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Tanja Ernst:</em> Postkoloniale Theorie und politische Praxis: Die Dekolonisierung Boliviens</td>
<td style="text-align: right;" valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Maria Framke, Jana Tschurenev:</em> Umstrittene Geschichte. (Anti-)Faschismus und (Anti-)Kolonialismus in Indien</td>
<td style="text-align: right;" valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Petra Neuhold, Paul Scheibelhofer:</em> Provincialising Multiculturalism. Postkoloniale Perspektiven auf Multikulturalismus, Diversität und Emanzipation</td>
<td style="text-align: right;" valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Sook-Young Ahn, Ralf Havertz:</em> „Rumpf, Arm und Faust“. Orientalismus im Verhältnis zwischen Südkorea und Japan<em> </em></td>
<td style="text-align: right;" valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Stefanie Kron:</em> Grenzen im Transit. Zur Konstitution politischer Subjektivitäten in transmigrantischen Räumen</td>
<td style="text-align: right;" valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;"><strong>Einsprüche</strong><em> </em></td>
<td style="text-align: right;" valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Sabine Nuss:</em> Ich möchte kein Eisbär sein. Warum der Klimagipfel in Kopenhagen die Welt nicht gerettet hat</td>
<td style="text-align: right;" valign="bottom"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: left;">Ein Schwerpunktheft zu postkolonialen Studien wird vielleicht die Frage provozieren, ob man sich wirklich mit diesem Thema beschäftigen muss. Wird der Gegenstandsbereich der ehemals kolonisierten Gesellschaften nicht schon von dependenztheoretischen Ansätzen, der Weltsystemtheorie oder anderen Ansätzen der kritischen Sozialwissenschaft hinreichend erfasst? Sind die postkolonialen Studien nicht einfach nur ein neuer akademischer Trend? Die dieser PROKLAAusgabe zugrunde liegende Arbeitsthese lautet, einfach gesagt, dass dem nicht so ist.<span id="more-359"></span></p>
<p>Demnach liegt die kritische Intervention postkolonialer Studien in einem – in der Form etwas angestaubten, inhaltlich aber nach wie vor hochaktuellen – Postulat der Ideologiekritik und Wissenssoziologie begründet: dass der gesellschaftliche Ort der Wissensproduktion den Inhalt beeinflusst. Ein zentraler Ausgangspunkt der postkolonialen Studien liegt mithin darin, dass die Sicht des – geografisch grob vereinfacht gesprochen – globalen Nordens auf den globalen Süden, und damit auch die Sicht der sozialwissenschaftlichen Disziplinen in ihren hegemonialen, aber auch vielen kritischen Prägungen von kolonialen Mustern gekennzeichnet ist. Es sind Muster, die „uns“ als vernünftig, zivilisiert und demokratisch konstruieren, und „die Anderen“ als, unzivilisiert(wobei man das heute nicht mehr so sagt), aber jedenfalls als weniger weit fortgeschritten und eben einfach als „anders“ erscheinen lässt. Diese Muster sind auch lange nach dem Ende formaler Kolonialherrschaft wirksam, und sie sind vielgestaltig: wir begegnen ihnen im Reisebüro, wo mit exotischen Schönheiten und wilden Stammeskriegern geworben wird, ebenso wie in Talkshow-Debatten um Kopftücher, Minarette und „den Islam“ und in sozialphilosophischen Abhandlungen, die sich eine gute Weltgesellschaft nur durch Verallgemeinerung des westlichen Gesellschaftsmodells vorstellen können, oder in politikwissenschaftlichen Analysen, die die geregelten und zivilisierten Staatenkriege Europas den durch Plünderung und brutale Gewalt an der Zivilbevölkerung geprägten „Neuen Kriegen“ der Peripherie gegenüberstellen – und dabei stillschweigend nicht nur die Gräuel des Zweiten Weltkriegs, sondern auch die Massaker des Kolonialismus unter den Tisch fallen lassen. Die kritische Sozialwissenschaft ist ebenfalls nicht ganz frei von solchen Mustern: Auschwitz als „Zivilisationsbruch“ zu bezeichnen ist insofern problematisch, als damit eine bestimmte Zivilisation vorher als intakt und eben „zivilisiert“ angesehen wird, ungeachtet der im kolonialen Kontext begangenen Völkermorde.</p>
<p>Postkoloniale Studien befassen sich mit diesen kolonialen Mustern, mit den Nachwirkungen des Kolonialismus in ehemals kolonisierten und ehemals kolonisierenden Gesellschaften oder, abstrakter formuliert: mit der Analyse und Kritik von Herrschaftsverhältnissen im weiteren Zusammenhang mit dem historischen Phänomen des Kolonialismus. Dipesh Chakrabarty hat einen Kernbestandteil des Projekts der postkolonialen Studien beschrieben als die „Provinzialisierung Europas“: eine Welt zu denken, in der Europa (und seine Siedlerkolonien in Nordamerika) nicht mehr selbstverständlicher Ausgangspunkt der Geschichtsschreibung und Theoriebildung ist – und in der eurozentrische Kategorien nicht als universeller Maßstab gelten. Dies gilt gerade auch für die Sozialwissenschaften, in denen allzu oft die Gesellschaften Westeuropas und Nordamerikas die Norm und so den zentralen Gegenstandsbereich bilden, während periphere Gesellschaften institutionell und intellektuell marginalisierten „Unterabteilungen“ wie Entwicklungssoziologie oder Ethnologie zugeschoben werden.</p>
<p>Über diesen vagen gemeinsamen Nenner hinaus sind in den postkolonialen Studien durchaus heterogene Ansätze aus unterschiedlichen Disziplinen zu verzeichnen. Selbst wenn die oft als Ikonen der postkolonialen Studien genannten AutorInnen Edward Said, Gayatri Spivak und Homi Bhabha aus den Literaturwissenschaften kommen, hat die postkoloniale Perspektive über die Kultur- und Geschichtswissenschaften auch die Sozialwissenschaften erreicht. Im deutschsprachigen Raum fristen die postkolonialen Studien gerade in den Sozialwissenschaften jedoch noch ein Schattendasein, aus dem sie bestenfalls allmählich ausbrechen.</p>
<p>Dies ist bedauerlich. Denn wenn Said die jahrhundertelange Kontinuität der Stereotypen herausarbeitet, mit denen im Westen ein bestimmtes Bild des Orients konstruiert wurde, wenn Spivak unter Rückgriff auf poststrukturalistische, marxistische und feministische Positionen die Fallstricke aufklärerischen Handelns, die Notwendigkeit von Ideologiekritik und die (Un-) Möglichkeit einer Selbstrepräsentation der Subalternen diskutiert, oder wenn Bhabha aufzeigt, wie koloniale Diskurse unerwünschte Ambivalenzen, Nebeneffekte und Hybriditäten hervorbringen und so die Herrschaft, die sie absichern sollen, gleichzeitig auch unterminieren, dann ließen sich diese Thesen durchaus produktiv auf Gegenstandsbereiche der Sozialwissenschaften anwenden. Dies gilt für die Analyse der Prozesse indigener Selbstorganisation und sozialer Bewegungen (siehe die Beiträge von <em>Tanja Ernst </em>und<em> Maria Framke/Jana Tschurenev</em>) ebenso wie für den Bereich der Migration und Integration (dazu die Aufsätze von <em>Petra Neuhold/Paul Scheibelhofer </em>und<em> Stefanie Kron</em>) und für allgemeinere herrschaftssoziologische Betrachtungen der Nord-Süd Beziehungen, wie sie in dem Beitrag von <em>Aníbal Quijano</em> unternommen werden. (Entwicklungstheorie und Entwicklungspolitik bleiben an dieser Stelle ausgeklammert, postkoloniale Debatten zu diesem Themenbereich werden in einem Schwerpunktheft der Zeitschrift <em>Peripherie</em> behandelt, das Ende 2010 erscheinen wird.) Der PROKLA-Heftschwerpunkt mit dem programmatischen Titel „Postkoloniale Studien als kritische Sozialwissenschaft“ soll einen Beitrag dazu leisten, an dem kritisierten Zustand etwas zu ändern. In diesem Sinne geht es darum, eine breitere Auseinandersetzung mit postkolonialen Studien zu befördern, und sie als dezidiert kritische Perspektive weiter zu entwickeln. Nun kann es im Sinne der kritischen Haltung, die postkoloniale Studien gegenüber den hegemonialen Disziplinen einnehmen, gerade nicht darum gehen, diese in einen wie auch immer gearteten sozialwissenschaftlichen Kanon, „kritisch“ oder nicht, einzuverleiben. Wie María do Mar Castro Varela und Nikita Dhawan unlängst deutlich gemacht haben, handelt es sich bei postkolonialen Studien vielmehr um eine „antidisziplinäre Intervention“. Als solche widmet sie sich unter anderem einer kritischen Analyse dessen, welche Rolle wissenschaftliche Disziplinen dabei gespielt haben und weiterhin spielen, (post-)koloniale Herrschaftsstrukturen zu reproduzieren.</p>
<p>Daher werden die folgenden Beiträge nicht nur empirisch den Blick auf fortbestehende post- und neokoloniale Strukturen von Macht und Herrschaft für die Analyse der Gegenwart in Zentren und Peripherien lenken, und die Relevanz der Analyse dieser Strukturen für emanzipative politische Prozesse deutlich machen. Vielmehr werden sie auch erkenntnistheoretische, methodologische, und normative Fundamente kritischer sozialwissenschaftlicher Ansätze einer (Selbst-)Überprüfung unterziehen. Letztlich werden sie in vielfacher Weise aufzeigen, dass kritische Debatten und Forschungsstränge nur auf eigene Kosten – sei es in der Qualität der Theoriebildung und der empirischen Analysen, oder in uneingelösten normativen Ansprüchen – die Interventionen postkolonialer Studien ignorieren können.</p>
<p>Der <a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/2010/franzki-kwesi-aikins.pdf" class="lipdf">Artikel von <em>Joshua Kwesi Aikins </em>und<em> Hannah Franzki</em></a> bereitet hierfür die Grundlage, indem er einen systematischen Überblick über die postkolonialen Studien gibt. Daneben werden die zahlreichen Anschlüsse diskutiert, die postkoloniale Perspektiven zu unterschiedlichsten Strängen kritischer sozialwissenschaftlicher Theoriebildung und Forschungspraxis aufweisen. Dabei qualifizieren die AutorInnen die häufig geäußerte Kritik, postkoloniale Studien vernachlässigten materielle Dimensionen der von ihnen analysierten Zustände zugunsten von Diskursen, Repräsentationen und Identitätskonstruktionen, als Kritik an nur einem Strang postkolonialer Forschung. Als Beleg für die diesbezügliche Vielfalt postkolonialer Ansätze kann der Artikel von <em>Aníbal Quijano</em> gelten. Er baut auf eine lateinamerikanische Tradition postkolonialer Theoriebildung auf, die sich in kritisch-konstruktiver Auseinandersetzung mit materialistisch geprägten Ansätzen, insbesondere der Dependenztheorie und Wallersteins Weltsystemtheorie entwickelt hat. Aus eben dieser Tradition schöpft auch <em>Tanja Ernst</em> für ihre Analyse der gegenwärtigen Bestrebungen zu einer Dekolonisierung des liberalen bolivianischen Demokratiemodells. Sie diskutiert nicht nur die Bedeutung indigener Autonomie und Demokratiekonzepte in einer gegenwärtigen postkolonialen Gesellschaft, sondern zeigt auch auf, wie produktiv der Dialog über Wissensformationen hinweg für die Reflexion ihrer eigenen Position als Forscherin ist. <em>Maria Framke </em>und<em> Jana Tschurenev</em> skizzieren eine postkoloniale Perspektive auf den Faschismusbegriff, die auf die Dezentrierung der europäischen Faschismuserfahrung abzielt. Einerseits analysieren sie die zeitgenössische Rezeption vor allem des italienischen Faschismus in Indien, wobei deutlich wird, dass trotz einer bisweilen anzutreffenden Gleichsetzung von Imperialismus und Faschismus antikoloniale Bewegungen nicht immer frei waren von reaktionären Tendenzen. Andererseits diskutieren sie die Frage, inwiefern die hindunationalistische Sangh Parivar Bewegung als faschistisch zu bezeichnen ist. Dabei weisen sie darauf hin, dass im indischen Kontext postkoloniale Eurozentrismuskritik auch in neokonservative Diskurse einfließt. Den Blick zurück auf den Westen lenken dann <em>Petra Neuhold </em>und<em> Paul Scheibelhofer</em>, indem sie die eurozentrischen Implikationen liberaler Multikulturalismuskonzepte herausarbeiten. In den mit diesen verknüpften Einwanderungs- und Integrationspolitiken dient die Evaluierung von Menschen aus „fremden Kulturen und Völkern“ der Schaffung eines differenzierten Systems der Disziplinierung und abgestuften Entrechtung von MigrantInnen. Dem methodologischen Nationalismus dieser Konzepte gegenüber werfen sie die Frage nach einem „Multikulturalismus von unten“ auf.</p>
<p><em>Sook-Young Ahn </em>und<em> Ralf Havertz</em> erkunden, inwiefern sich koloniale und eurozentrische Muster in einem außereuropäischen Kontext wieder finden lassen: im Verhältnis zwischen Südkorea und Japan. An historischen und vor allem literarischen Beispielen arbeiten sie die Legitimationsmechanismen der japanischen Überlegenheitsideologie und ihrer koreanischen AnhängerInnen heraus, die u.a. einen Rassismus ohne „Rassenunterschiede“ und die Vorstellung eines „gemeinsamen Volkskörpers“ beinhaltet. Einen Beitrag zur theoretischen und methodischen Debatte in den postkolonialen Studien leistet schließlich <em>Stefanie Kron</em>, insbesondere im Hinblick auf die Konzepte der Intersektionalität und des border feminism. Empirisch zeigt sie, dass in Bezug auf die Rückkehrmigration guatemaltekischer Kriegsflüchtlinge die gängigen Interpretationsmuster zu eindimensional sind und die politischen Subjektivitäten durch die Überschreitung nicht nur der Staatsgrenzen (borders), sondern auch der „symbolischen Grenzen von race, class und gender“ (boundaries) geprägt wurden.</p>
<p>Der Schwerpunkt des vorliegenden Heftes wurde maßgeblich von unseren GastredakteurInnen <em>Matthias Ebenau, Aram Ziai, Hannah Franzki </em>und<em> Joshua Kwesi Aikins</em> gestaltet. Wir bedanken uns ganz herzlich für ihr umfangreiches Engagement.</p>
<p style="text-align: center;">*  *  *</p>
<p style="text-align: left;">An dieser Stelle auch noch ein verspätetes, ganz herzliches Dankeschön an <em>Stefan Schmalz</em>: Er hatte als Gastredakteur mit vielen Ideen und viel persönlichem Einsatz unser letztes Heft, <a href="http://www.prokla.de/2010/01/09/editorial-prokla-157/" class="liinternal">PROKLA 157 Der blutige Ernst: Krise und Politik</a>, betreut. Im Stress der Endredaktion dieses Heftes ist dann allerdings die Danksagung an ihn in der Papierausgabe unter den Tisch gefallen.</p>
<p style="text-align: left;"> </p>
<p style="text-align: center;">In eigener Sache</p>
<p style="text-align: left;">Seit Dezember 2009 gibt es die PROKLA-Homepage www.prokla.de in neuer Gestalt und auch mit einem neuen Service für unsere LeserInnen: Von PROKLA Nr. 1 aus dem Jahr 1971 (damals noch „Probleme des Klassenkampfs“) bis einschließlich PROKLA Nr. 149 vom Dezember 2007 stehen alle Hefte, sowie die Sonderhefte, die in den frühen 1970er Jahren erschienen sind, als Volltext kostenlos zum Download bereit. Dass das alles so übersichtlich aussieht und leicht zu handhaben ist, war nur möglich durch einen erheblichen Arbeitseinsatz. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich bei <em>Markus Euskirchen</em>.</p>
<p style="text-align: left;">Eine weniger gute Nachricht für unsere LeserInnen ist die Preiserhöhung, die in diesem Jahr leider unumgänglich wurde. Trotz steigender Druck- und Vertriebskosten blieb der Verkaufspreis der PROKLA über Jahre hinweg konstant: Der Abopreis wurde zum letzten Mal im Jahr 1998 erhöht, der Einzelverkaufspreis im Jahr 2006. Ab diesem Jahr beträgt der Einzelverkaufspreis 14 Euro (statt bisher 12 Euro) und der Abopreis für ein Jahr 38 Euro (statt 33 Euro) plus Porto. Ein Jahresabo mit vier Heften kostet also weniger als drei Hefte im Einzelverkauf – vielleicht ist das für einige LeserInnen ein zusätzliches Argument die PROKLA zu abonnieren.</p>
<p style="text-align: left;">Die Existenz der PROKLA wird einerseits durch eine möglichst große Zahl von Abonnements gesichert, andererseits durch die finanzielle und ideelle Unterstützung der „Vereinigung zur Kritik der politischen Ökonomie e.V.“, die die PROKLA herausgibt. Die Mitgliederversammlung der „Vereinigung“ trifft sich einmal im Jahr, um den Redaktionsbeirat und die Redaktion zu wählen und um die Schwerpunktthemen des folgenden Jahres zu debattieren. Die Mitgliedsbeiträge werden zur Unterstützung der Redaktionsarbeit verwendet. Da die PROKLA und die Vereinsarbeit der „Volksbildung“ dienen, wir wollen schließlich die Kritik der vielfältigen Herrschaftsund Ausbeutungsverhältnisse auf solider wissenschaftlicher Grundlage, aber zugleich gut verständlich unters Volk bringen, ist die „Vereinigung“ schon seit vielen Jahren als gemeinnützig anerkannt, Spenden und Mitgliedsbeiträge können daher steuerlich abgesetzt werden. Die nächste Mitgliederversammlung findet am Samstag, den 24. April 2010 in Berlin statt. Wer mehr über die „Vereinigung“ erfahren möchte oder Interesse an einer Mitgliedschaft hat, kann gerne an <a href="mailto:redaktion@prokla.de" class="limailto">redaktion@prokla.de</a> schreiben und mehr Informationen dazu erhalten.</p>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 11:36:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit ihrem neuen Volltextangebot ist die Prokla jetzt auch in der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek vertreten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit ihrem neuen Volltextangebot ist die Prokla jetzt auch in der <a href="http://rzblx1.uni-regensburg.de/ezeit/detail.phtml?bibid=UBR&amp;jour_id=7094&amp;lang=de" target="_blank" class="liexternal">Elektronischen Zeitschriftenbibliothek</a> vertreten.</p>
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		<title>Öffentliche Diskussion über den „blutigen Ernst“</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 12:02:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ist die aktuelle Krise wirklich schon „Schnee von gestern“? Hat der Staat seine Mission als „Retter in der Not“ erfüllt? Werden die Strukturprobleme der Weltwirtschaft in Zukunft noch zunehmen? Drei Autoren der PROKLA 157 mit dem Schwerpunkt &#8220;Der blutige Ernst. Krise und Politik&#8221; diskutieren aus verschiedenen Perspektiven über Politik und Ökonomie in der aktuellen Krise: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/flyer_Krisenheft.gif" rel="shadowbox[post-357];player=img;" class="liimagelink"><img class="alignleft" title="Plakat 9.2.2010" src="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/flyer_Krisenheft.gif" alt="Plakat 9.2.2010" width="212" /></a>Ist die aktuelle Krise wirklich schon „Schnee von gestern“?<br /> Hat der Staat seine Mission als „Retter in der Not“ erfüllt?<br /> Werden die Strukturprobleme der Weltwirtschaft in Zukunft noch zunehmen?</p>
<p>Drei Autoren der <a href="http://www.prokla.de/2010/01/09/editorial-prokla-157/" class="liinternal">PROKLA 157</a> mit dem Schwerpunkt &#8220;Der blutige Ernst. Krise und Politik&#8221;  diskutieren aus verschiedenen Perspektiven über Politik und Ökonomie in der aktuellen Krise: Stefan Schmalz (Autor PROKLA, Uni Kassel), Ingo Stützle (Autor PROKLA, Redakteur der <a href="http://www.akweb.de/" target="_blank" class="liexternal">Zeitschrift analyse&amp;kritik</a>) und Christina Kaindl (Autorin PROKLA, Redakteurin der <a href="http://www.zeitschrift-luxemburg.de/" target="_blank" class="liexternal">Zeitschrift Luxemburg</a>).</p>
<p>Dorothea Schmidt (Redakteurin PROKLA) moderiert und Katja Kipping (MdB und Vizevorsitzende der Partei Die LINKE) kommentiert.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>9. FEBRUAR, 18.30 UHR<br /> Humboldt-Universität Berlin<br /> Inst. f. Sozialwissenschaften<br /> EG, Raum 002/003<br /> Universitätsstraße 3b</strong></p>
<!--<rdf:RDF xmlns="http://creativecommons.org/ns#" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><Work rdf:about=""><license rdf:resource="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/" /></Work><License rdf:about="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/"><requires rdf:resource="http://creativecommons.org/ns#Attribution" /><permits rdf:resource="http://creativecommons.org/ns#Reproduction" /><permits rdf:resource="http://creativecommons.org/ns#Distribution" /><permits rdf:resource="http://creativecommons.org/ns#DerivativeWorks" /><requires rdf:resource="http://creativecommons.org/ns#ShareAlike" /><prohibits rdf:resource="http://creativecommons.org/ns#CommercialUse" /><requires rdf:resource="http://creativecommons.org/ns#Notice" /></License></rdf:RDF>-->]]></content:encoded>
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		<title>Öffentliche Diskussion über den „guten Kapitalismus“</title>
		<link>http://www.prokla.de/2010/01/23/offentliche-diskussion-uber-den-%e2%80%9eguten-kapitalismus%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 11:29:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) veranstaltet am Montag, den 25. Januar, ein öffentliches Streitgespräch zum Thema „,Der gute Kapitalismus‘ – wie gut für wen?“. Es diskutieren Hansjörg Herr, Ökonomieprofessor an der HWR und Mitautor des Buches „Der gute Kapitalismus“, Ursula Weidenfeld (Tagesspiegel), Alex Demirovic (TU Berlin und Redakteur der PROKLA) und Dorothea [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/2010/01/plakat.jpg" rel="shadowbox[post-350];player=img;" class="liimagelink"><img class="alignleft size-medium wp-image-351" title="Plakat 25.1.2010" src="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/2010/01/plakat-212x300.jpg" alt="Plakat 25.1.2010" width="212" height="300" /></a>Die Berliner <a href="http://www.hwr-berlin.de/" target="_blank" class="liexternal">Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR)</a> veranstaltet am <strong>Montag, den 25. Januar</strong>, ein öffentliches Streitgespräch zum Thema „,Der gute Kapitalismus‘ – wie gut für wen?“. Es diskutieren Hansjörg Herr, Ökonomieprofessor an der HWR und Mitautor des <a href="http://www.transcript-verlag.de/ts1346/ts1346.php" target="_blank" class="liexternal">Buches „Der gute Kapitalismus“</a>, Ursula Weidenfeld (Tagesspiegel), Alex Demirovic (TU Berlin und Redakteur der PROKLA) und Dorothea Schmidt (HWR und Redakteur der PROKLA)</p>
<p><strong>Hochschule für Wirtschaft und Recht<br />
Badensche Straße 50–51<br />
10825 Berlin<br />
um 16 Uhr im Hörsaal 401</strong></p>
<!--<rdf:RDF xmlns="http://creativecommons.org/ns#" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><Work rdf:about=""><license rdf:resource="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/" /></Work><License rdf:about="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/"><requires rdf:resource="http://creativecommons.org/ns#Attribution" /><permits rdf:resource="http://creativecommons.org/ns#Reproduction" /><permits rdf:resource="http://creativecommons.org/ns#Distribution" /><permits rdf:resource="http://creativecommons.org/ns#DerivativeWorks" /><requires rdf:resource="http://creativecommons.org/ns#ShareAlike" /><prohibits rdf:resource="http://creativecommons.org/ns#CommercialUse" /><requires rdf:resource="http://creativecommons.org/ns#Notice" /></License></rdf:RDF>-->]]></content:encoded>
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		<title>FAQ</title>
		<link>http://www.prokla.de/2009/09/14/faq/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 16:06:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

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		<description><![CDATA[Häufig gestellte fragen zur neuen Prokla-Homepage: 1. Warum liefert die Suchfunktion nur sehr eingeschränkte Resultate? 2. Wie kann ich alle Inhaltsverzeichnisse im Archiv sehen? 3. Wäre es nicht auch möglich die pdf Dateien auf GoogleBooks zu stellen? Dann könnten die Ausgaben direkt durch den Browser durchsucht werden. ****** 1. Warum liefert die Suchfunktion nur sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Häufig gestellte fragen zur neuen Prokla-Homepage:</p>
<p><strong><a href="#1" class="liinternal">1. Warum liefert die Suchfunktion nur sehr eingeschränkte Resultate?</a></strong><br />
<strong><a href="#2" class="liinternal">2. Wie kann ich alle Inhaltsverzeichnisse im Archiv sehen?</a></strong><br />
<strong><a href="#3" class="liinternal">3. Wäre es nicht auch möglich die pdf Dateien auf GoogleBooks zu stellen? Dann könnten die Ausgaben direkt durch den Browser durchsucht werden.</a></strong></p>
<p><center><strong>******</strong></center></p>
<p></p>
<p><a name="1"><strong>1. Warum liefert die Suchfunktion nur sehr eingeschränkte Resultate?</strong></a><br />
<em>Kurze Antwort:</em><br />
Das Prokla-Archiv besteht aus PDF-Dateien. Sie sind volltextdurchsuchbar. Damit die PDFs über eine Online-Suchmaschine gefunden bzw. durchsucht werden können, müssen sie durch diese zuerst indiziert werden. Das dauert eine Weile. In dem Maße, wie die Prokla im Netz genutzt wird, steigen auch die Such-Resultate.<br />
<em>Ausführliche Antwort:</em><br />
Das Prokla-Archiv besteht aus PDF-Dateien. Sie sind volltextdurchsuchbar. Damit die PDFs über eine Online-Suchmaschine gefunden bzw. durchsucht werden können, müssen sie durch diese zuerst indiziert werden. Die neue Homepage läuft mit einer Software namens WordPress. Die Indizierung von PDF-Dokumenten mit WordPress-Bordmitteln ist nicht vorgesehen. Also bleiben zwei Möglichkeiten: eine Suche über eine eingebettete, benutzerdefinierte Google-Suche [<a href="http://www.google.com/cse/" class="liexternal">1</a>], so wie jetzt im Moment. Dabei entscheiden die intransparenten Kriterien von Google, wann was indiziert wird. Derzeit ist eben erst ein Teil der neuen Dateien bei Google &#8220;angekommen&#8221; &#8211; daher die eingeschränkten Suchresultate. Das wird sich in dem Maße ändern, indem die Seiten benutzt und verlinkt werden und der Google-Indizierungs-Bot dadurch auf sie aufmerksam wird. Es gibt auch Techniken der &#8220;Anmeldung&#8221; von Seiten bei Google, daran arbeiten wir.<br />
Eine zweite Möglichkeit wäre  es, bestehende Suchmaschinenmodule mit PDF-Indizierung [<a href="http://www.jguru.com/faq/view.jsp?EID=862443" class="liexternal">2</a>, <a href="http://kalanir.blogspot.com/2008/08/indexing-pdf-documents-with-lucene.html" class="liexternal">3</a>] für WordPress zurechtzubasteln. Oder dem bereits Lucene-basierten Such-Plugin wpsearch [<a href="http://codefury.net/2008/08/wpsearch-1505-released-with-features-fixes/" class="liexternal">4</a>] die PDF-Dateien irgendwie in den Index schmuggeln. Wenn wer sich da auskennt oder einen Link zu einer tollen Anleitung kennt, bitte als Kommentar posten&#8230;</p>
<p><a name="2"><strong>2. Wie kann ich alle Inhaltsverzeichnisse im Archiv sehen?</strong></a><br />
Einfach auf ein beliebiges Cover klicken. Dieses wird dann größer dargestellt. Unten rechts finden sich dann vorwärts-Pfeile und rückwärts-Pfeile, dort kann man sich dann entsprechen vor und zurück bewegen und somit durch die Inhaltsverzeichnisse blättern.</p>
<p><a name="3"><strong>3. Wäre es nicht auch möglich, die pdf Dateien auf <a href="http://books.google.com/googlebooks/about.html">GoogleBooks</a> zu stellen? Dann könnten die Ausgaben direkt durch den Browser durchsucht werden.</strong></a><br />
Wir schauen uns GoogleBooks demnächst an. Wenn wir das eine gute Idee finden, dann machen wir das und melden es im Blog.</p>
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		<title>Autorenregister Ausgaben 1-100</title>
		<link>http://www.prokla.de/2009/09/07/autorenregister-ausgaben-1-100/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 10:52:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Startseite]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr schön das Autorenregister der ersten einhundert Ausgaben in Ausgabe 101 auf den Seiten 645ff.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr schön das Autorenregister der ersten einhundert Ausgaben in <a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/1995/Prokla101.pdf" class="lipdf">Ausgabe 101</a> auf den Seiten 645ff.</p>
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		<title>Prokla Sonderhefte</title>
		<link>http://www.prokla.de/2009/07/08/prokla-sonderhefte/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 08:53:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Startseite]]></category>

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		<description><![CDATA[In den ersten Jahren erschienen auch noch Prokla-Sonderhefte. Sie bestanden meist aus nur einem oder zwei langen Artikeln und bildeten damit eine Zwischenform zwischen Monographie und Aufsatz. Wir haben auch diese Sonderhefte ins Archiv eingearbeitet und in der folgenden Liste verlinkt: Liste der Prokla-Sonderhefte: Sonderheft 1 (1971) Wolfgang Müller/Christel Neusüss: Die Sozialstaatsillusion un der Widerspruch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den ersten Jahren erschienen auch noch Prokla-Sonderhefte. Sie bestanden meist aus nur einem oder zwei langen Artikeln und bildeten damit eine Zwischenform zwischen Monographie und Aufsatz. Wir haben auch diese Sonderhefte ins Archiv eingearbeitet und in der folgenden Liste verlinkt:</p>
<p>Liste der Prokla-Sonderhefte:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/1971/Prokla-Sonderheft1.pdf" class="lipdf">Sonderheft 1</a> (1971) Wolfgang Müller/Christel Neusüss: Die Sozialstaatsillusion un der Widerspruch von Lohnarbeit und Kapital; Helga Faßbinder: Kapitalistische Stadtplanung und die Illusion demokratischer Bürgerinitiative</p>
<p style="padding-left: 30px;">(ein Sonderheft 2 war geplant, ist aber nicht erschienen)</p>
<p style="padding-left: 30px;"><a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/1971/Prokla-Sonderheft3.pdf" class="lipdf">Sonderheft 3</a> (1971) [Klassenkämpfe in Indien]</p>
<p style="padding-left: 30px;"><a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/1971/Prokla-Sonderheft4.pdf" class="lipdf">Sonderheft 4</a> (o.J. [1971 oder 1972]) Bundeswehr &#8211; Waffe des Kapitals. Materialien zur Rolle der Bundeswehr im Gesellschaftssystem der BRD</p>
<p style="padding-left: 30px;"><a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/1973/Prokla-Sonderheft5.pdf" class="lipdf">Sonderheft 5</a> (1973) <span class="categoryNoTD">Renate Damus: Wertkategorien als Mittel der Planung &#8211; Zur Widersprüchlichkeit der Planung gesamtgesellschaftlicher Prozesse in der DDR</span></p>
<!--<rdf:RDF xmlns="http://creativecommons.org/ns#" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><Work rdf:about=""><license rdf:resource="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/" /></Work><License rdf:about="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/"><requires rdf:resource="http://creativecommons.org/ns#Attribution" /><permits rdf:resource="http://creativecommons.org/ns#Reproduction" /><permits rdf:resource="http://creativecommons.org/ns#Distribution" /><permits rdf:resource="http://creativecommons.org/ns#DerivativeWorks" /><requires rdf:resource="http://creativecommons.org/ns#ShareAlike" /><prohibits rdf:resource="http://creativecommons.org/ns#CommercialUse" /><requires rdf:resource="http://creativecommons.org/ns#Notice" /></License></rdf:RDF>-->]]></content:encoded>
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