Compact with Africa – der deutsche Beitrag zur Investitionsliberalisierung und Finanzialisierung in Afrika

  • Frauke Banse
Schlagworte: Compact with Africa, Freihandel, EU, Europäische Union, Weltmarkt, Afrika, EPA, WTO

Abstract

Der Artikel analysiert den im Rahmen der deutschen G20-Präsidentschaft ins Leben gerufenen Compact with Africa (CwA). Der CwA zielt zum einen darauf ab, so das Argument, so genannte WTOplus-Themen zu etablieren, die in den bilateralen Freihandelsabkommen mit afrikanischen Staaten (EPAs) bisher nicht durchsetzbar waren. Zum anderen geht der CwA über die Ambitionen dieser Freihandelsverträge hinaus. Er zielt auf strukturelle Veränderungen afrikanischer Finanzmärkte und afrikanischer staatlicher Finanzierungsmodi. Damit reiht sich der CwA in das von den G20 verfolgte Projekt, über eine Vertiefung von Finanzmärkten in der (Semi-)peripherie die ‚Resilienz‘ globaler Finanzmärkte zu stärken. In diesem Vorhaben der G20 spielt Deutschland eine führende Rolle. Entsprechend diskutiert der Beitrag das gesonderte Interesse Deutschlands in diesen Prozessen.

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Veröffentlicht
2019-03-25
Zitationsvorschlag
Banse, F. (2019). Compact with Africa – der deutsche Beitrag zur Investitionsliberalisierung und Finanzialisierung in Afrika. PROKLA. Zeitschrift Für Kritische Sozialwissenschaft, 49(194), 79-98. https://doi.org/10.32387/prokla.v49i194.1770
Rubrik
Artikel des Heftschwerpunkts