Wissenschaftlicher Beirat

Die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats der PROKLA beraten die Redaktion. Sie geben wichtige Impulse für die inhaltliche Gestaltung der Zeitschrift, geben Empfehlungen für Beiträge und Schwerpunktthemen und wirken zudem in unserem Begutachtungsverfahren zur wissenschaftlichen Qualitätssicherung mit. Der Beirat setzt sich aus Mitgliedern der Sozial- und Gesellschaftswissenschaften zusammen, um die die ganze Bandbreite kritischer gesellschaftswissenschaftlicher Forschung abzubilden.

Dem Beirat gehören derzeit an:

Alex Demirović

Michael Heinrich

Ulf Kadritzke, *1943, ist Sozialwissenschaftler und Professor i.R. an der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte sind Studien zur Geschichte und Gegenwart der Arbeit, zum Verhältnis von Arbeitern und Angestellten, zur Ideologie und Praxis des Managements und zur Klassenstruktur kapitalistischer Gesellschaften. Als Mitglied im Redaktionsbeirat der PROKLA tritt er für eine Publikationspolitik ein, die in der Bearbeitung ihrer Themen die Verbindung von Theorie und Praxis wahrt und deshalb auch in die je aktuellen Diskussionen über die Politik der Linken eingreift.

Martin Kronauer, *1949. Soziologe,  arbeitete am Soziologischen Forschungsinstitut Göttingen (SOFI) und anschließend als Professor für Gesellschaftswissenschaft an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die neue soziale Frage sowie Stadt und soziale Ungleichheit. Er war Mitglied der PROKLA-Redaktion und wechselte von dort in den Beirat. Die PROKLA ist für ihn gerade heute wichtig, um die Kritik an Verhältnissen voranzutreiben, die erneut eine völkische Rechte hervorbringen.

Margit Mayer

Stephan Lessenich, *1965, ist Professor für Soziologie mit dem Schwerpunkt "Soziale Entwicklungen und Strukturen" an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Vor seinem Wechsel in den Redaktionsbeirat war er auch Mitglied der PROKLA-Redaktion. Seine Interessensschwerpunkte sind die kritische Gesellschaftstheorie und Kapitalismusanalyse, die politische Soziologie sozialer Ungleichheit sowie die Möglichkeiten gesellschaftlicher und insbesondere sozialökologischer Transformation. Auf die PROKLA ist er während seines Studiums Mitte der 80er Jahre gestoßen - und hält sie seither für ein unverzichtbares Medium linker sozialwisssenschaftlicher Selbstverständigung

Klaus Müller

Urs Müller-Plantenberg, *1937, Staatsexamen in Mathematik, Doktorat in Geschichte und  Habilitation in Soziologie, arbeitete von 1971 bis 2002 als Wissenschaftlicher Angestellter am Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin und von 2004 bis 2007 als Professor an der Warschauer Universität zur Entwicklungstheorie und zur Politischen Soziologie Lateinamerikas. 1973 hat er die Chile-Nachrichten gegründet (heute Lateinamerika-Nachrichten). Er war der PROKLA von Anfang an verbunden und Autor zahlreicher Artikel.

Thomas Sablowski

Christoph Scherrer, Professor für Internationale Politische Ökonomie an der Universität Kassel. Forschungsschwerpunkte sind Governance des Weltmarkts mit Fokus auf Handel, US-Amerikanische Außenwirtschaftspolitik und post-positivistische Zugänge zur IPÖ. Die PROKLA steht für theoretisch begründete Herrschaftskritik

Rudi Schmidt

Wolfgang Schoeller, *1943, arbeitete als wiss. Assistent am Otto Suhr Institut  zum Welthandel sowie zur klassischen Politischen Ökonomie. Er war Mitbegründer und Autor der PROKLA. Nach vielen Jahren seiner Lehrtätigkeit in Portugal, Tansania und Mosambik vertrat er an der Hamburger Hochschule für Wirtschaft und Politik klassische Ökonomie, Außenhandelstheorie  und nachholende Industrialisierung. Die parteipolitische Unabhängigkeit der PROKLA hält er für unabdingbar, um die Tradition gründlicher Analysen dieser Zeitschrift  zu erhalten.

Günter Thien

Gudrun Trautwein-Kalms beteiligte sich während und nach dem Politologie-Studium am OSI der FU-Berlin besonders an den frühen PROKLA-Diskussionen um Klassenverhältnisse, Lohnarbeit und Gewerkschaften; neben ihren diversen betrieblichen Arbeitserfahrungen im Metall- und Stahlbereich bezeichnet sie diese als Initialzündung für ihre Berufsorientierung. Ab 1975 arbeitete sie als Sozialwissenschaftlerin im Bereich Gesellschaftspolitik des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in Düsseldorf (Schwerpunkte u.a.: Wandel von Arbeit, Arbeitsbedingungen, neue Beschäftigtengruppen und Gewerkschaften). In den letzten Berufsjahren leitete sie die wissenschaftlichen Zeitschrift WSI-Mitteilungen.