PROKLA

Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft

  • In der Zeitschrift PROKLA werden seit 1971 Themen aus den Bereichen der Politischen Ökonomie, der Politik, Sozialgeschichte und Soziologie bearbeitet. Im Zentrum stehen dabei gesellschaftliche Machtverhältnisse, Polarisierungen im internationalen System und das gesellschaftliche Naturverhältnis.
  • PROKLA aktuell

    PROKLA 159 "Marx!" ist gerade erschienen.

    Demnächst erscheint PROKLA 160 "Kulturkämpfe".

    Derzeit läuft der Call for Papers für PROKLA 162 "Nie wieder Krieg?".

  • Brennpunkte

    Heftübergreifende Zusammenstellung von Artikeln zu aktuellen Themen:

Editorial PROKLA 158

Erstellt von Die Redaktion am 20. April 2010

Download summaries (engl.) & AutorInnen

Titel 2010-01Postkoloniale Studien als kritische Sozialwissenschaft (März 2010)

PROKLA-Redaktion: Editorial
Hannah Franzki, Joshua Kwesi Aikins: Postkoloniale Studien und kritische Sozialwissenschaft
Aníbal Quijano: Die Paradoxien der eurozentrierten kolonialen Moderne
Tanja Ernst: Postkoloniale Theorie und politische Praxis: Die Dekolonisierung Boliviens
Maria Framke, Jana Tschurenev: Umstrittene Geschichte. (Anti-)Faschismus und (Anti-)Kolonialismus in Indien
Petra Neuhold, Paul Scheibelhofer: Provincialising Multiculturalism. Postkoloniale Perspektiven auf Multikulturalismus, Diversität und Emanzipation
Sook-Young Ahn, Ralf Havertz: „Rumpf, Arm und Faust“. Orientalismus im Verhältnis zwischen Südkorea und Japan
Stefanie Kron: Grenzen im Transit. Zur Konstitution politischer Subjektivitäten in transmigrantischen Räumen
Einsprüche
Sabine Nuss: Ich möchte kein Eisbär sein. Warum der Klimagipfel in Kopenhagen die Welt nicht gerettet hat

Ein Schwerpunktheft zu postkolonialen Studien wird vielleicht die Frage provozieren, ob man sich wirklich mit diesem Thema beschäftigen muss. Wird der Gegenstandsbereich der ehemals kolonisierten Gesellschaften nicht schon von dependenztheoretischen Ansätzen, der Weltsystemtheorie oder anderen Ansätzen der kritischen Sozialwissenschaft hinreichend erfasst? Sind die postkolonialen Studien nicht einfach nur ein neuer akademischer Trend? Die dieser PROKLAAusgabe zugrunde liegende Arbeitsthese lautet, einfach gesagt, dass dem nicht so ist. Weiterlesen »

Editorial PROKLA 153

Erstellt von Die Redaktion am 10. Dezember 2008

Titel 2008-04Die USA nach Bush (Dezember 2008)

Als „nationale Katharsis“ beschrieb die New York Times die amerikanischen Wahlen am Tag danach, als „Reinigung“ also von der Außen- und Wirtschaftspolitik eines selbst im historischen Vergleich äußerst unpopulären Präsidenten. Und in der Tat, wer im Fernsehen die Feiernden auf den Straßen von Chicago, Washington und Manhattan sah, konnte spüren, dass hier eine Mehrheit der Amerikanerinnen und Amerikaner den Albtraum der Bush-Jahre vertreiben wollte. Was aber löste diesen „kathartischen“ Wendepunkt aus?
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