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	<title>PROKLA &#187; Krise</title>
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	<description>Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft</description>
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		<title>Editorial PROKLA 159</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 10:02:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[159: Marx!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0" align="right">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/2010/prokla159-summaries.pdf" class="lipdf">Download summaries (engl.) &amp; AutorInnen</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/2010/12/2.jpg" title="Titel 2010-02" rel="lightbox[pics26]" class="liimagelink"><img class="attachment wp-att-30 alignleft" src="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/2010/12/2.thumbnail.jpg" alt="Titel 2010-02" width="138" height="200" /></a><strong>Marx!</strong><strong> (Juni 2010)</strong></p>
<table style="text-align: left; margin-left: 50px; margin-right: 50px; margin-bottom: 50px;" border="0" width="350">
<tbody>
<tr>
<td><em>PROKLA-Redaktion: </em>Editorial<em> </em></td>
<td style="text-align: right;" valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/2010/demirovic.pdf" class="lipdf"><em>Alex Demirović</em><em>: </em>Struktur, Handlung und der ideale Durchschnitt</a></td>
<td style="text-align: right;" valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Urs Marti:</em> Marx und die politische Philosophie der Gegenwart</td>
<td style="text-align: right;" valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Jörg Stadlinger, Dieter Sauer:</em> Marx &amp; Moderne.<br />
Dialektik der Befreiung oder Paradoxien der Individualisierung?</td>
<td style="text-align: right;" valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Paul Burkett, John Bellamy Foster:</em> Stoffwechsel, Energie<br />
und Entropie in Marx’ Kritik der politischen Ökonomie<br />
Jenseits des Podolinsky-Mythos (Teil 1)</td>
<td style="text-align: right;" valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Hanno Pahl:</em> Marx, Foucault und das Projekt<br />
einer Wissenssoziologie der Wirtschaftswissenschaften</td>
<td style="text-align: right;" valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Jannis Milios, Dimitris P. Sotiropoulos:</em> Marxsche Theorie<br />
und Imperialismus<em> </em></td>
<td style="text-align: right;" valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;"><strong>Außerhalb des Schwerpunkts</strong><em> </em></td>
<td style="text-align: right;" valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Klaus Müller, Rudi Schmidt</em><em>:</em> Von der griechischen zur europäischen Krise</td>
<td style="text-align: right;" valign="bottom"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: left;">Mit der Finanzkrise von 2008 und der Wirtschaftskrise, die 2009 folgte, wuchs geradezu schlagartig das öffentliche Interesse an Marx. Nachdem es an den ökonomischen genauso wie an den meisten sozialwissenschaftlichen Fachbereichen deutscher Universitäten schon lange keine Lehrveranstaltungen mehr zur Marxschen Theorie gegeben hatte, nachdem man in den Medien des Mainstreams Marx seit Jahren nur dann noch hervorkramte, wenn man ihm aufs Neue bescheinigen wollte, dass er überholt sei, war dieses erneute Interesse zwar bemerkenswert, aber bei näherem Hinsehen doch nicht so ganz überraschend. Während die herrschende neoklassische Theorie seit Jahrzehnten das Hohelied effizienter Märkte sang, die – wenn sie nur ausreichend dereguliert und flexibilisiert seien – nie und nimmer eine Krise hervorbringen würden, war die Krise plötzlich wieder da. Und die Regierungen, denen die Glaubenssätze des Neoliberalismus längst als unbestreitbarer <em>common sense</em> galten, griffen zu interventionistischen Maßnahmen bis hin zur Bankenverstaatlichung, um wenigstens die unmittelbaren Krisenfolgen abzumildern, waren aber genauso wie die Vielzahl der sie beratenden Experten unsicher, ob das dicke Ende nicht erst noch bevorsteht. In dieser Situation konnte sich einem schon die Frage aufdrängen, ob der alte Mann mit dem Rauschebart nicht vielleicht doch recht gehabt hatte, mit seiner Diagnose, dass Krisen keine Betriebsunfälle, sondern notwendige Begleiterscheinungen des Kapitalismus seien? Und wenn er schon mit dieser Diagnose recht behalten hatte, sollte dann vielleicht auch am Rest seiner Kapitalismuskritik etwas dran sein? Bei einem Großteil der medialen Auseinandersetzung mit Marx konnte man den Eindruck gewinnen, dass es vor allem darum ging einen solchen Verdacht auszuräumen: Ja, mit der Krise habe Marx vielleicht einen Punkt erwischt, aber trotzdem könne man mit der Marxschen Theorie insgesamt heute nicht mehr viel anfangen – so der Tenor vieler Beiträge. Warum man aber mit der schon mehr als einmal an der Wirklichkeit gescheiterten neoklassischen Theorie, deren Vertreter in den letzten 40 Jahren so viele Nobelpreise abgeräumt hatten und die nach wie vor den Standardlehrstoff an den wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereichen ausmacht, besser fahren würde, konnte einem niemand erklären. In so manchen studentischen und auch in einigen gewerkschaftlichen Gruppen wurden die Fragen nach der Erklärungskraft der Marxschen Theorie dagegen zum Anlass für eine vertiefte Auseinandersetzung mit Marx genommen. <em>Kapital-</em>Lektüre Kurse (in der Regel fernab jeder institutionellen Anbindung) hatten eine Zeitlang Hochkonjunktur und existieren zum Teil auch jetzt noch.<span id="more-395"></span></p>
<p>Mit dem vorliegenden Heft der PROKLA wollen wir Marx allerdings nicht als Krisentheoretiker diskutieren, dies erfolgt bereits in einer ganzen Reihe von Büchern und Artikeln, sondern eher nach den Potentialen seiner Theorie jenseits der Kritik der politischen Ökonomie im engeren Sinne fragen. So wichtig die Kritik der politischen Ökonomie auch sein mag, sie bildet nur einen Teil eines umfassenderen, herrschaftskritischen Projektes, das eine ökonomietheoretische Engführung nicht verträgt. Eine auf Emanzipation abzielende Gesellschaftstheorie muss weiter gehen. Nach unserem Schwerpunktheft <em>Gesellschaftstheorie nach Marx und Foucault</em> (PROKLA 151, Juni 2008) will die PROKLA mit dieser Ausgabe einen weiteren Beitrag dazu leisten, weitere Theorieschwerpunkte werden im nächsten Jahr folgen.</p>
<p>Im vorliegenden Heft <a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/2010/demirovic.pdf" class="lipdf">diskutiert <em>Alex Demirović</em></a> zunächst das Verhältnis von Handlung und Struktur. Dabei wendet er sich gegen eine verkürzte soziologische Auffassung dieser Problematik und versucht insbesondere das Wertgesetz als Logik einer kollektiven Praxis zu reformulieren.</p>
<p><em>Urs Marti</em> untersucht Marx als politischen Denker. Nicht selten wird bestritten, dass Marx überhaupt etwas zur politischen Philosophie beigetragen hat. Demgegenüber wird in Auseinandersetzung mit Kant, Tocqueville, Rawls und Habermas aufgezeigt, dass Marx Erhebliches zum Verständnis der Widersprüchlichkeit des liberalen politischen Denkens beigesteuert hat.</p>
<p>Mit neueren gesellschaftstheoretischen Ansätzen von Axel Honneth und Ulrich Beck, die „Paradoxie“ und „Ambivalenz“ als Schlüsselbegriffe einführten, setzen sich <em>Jörg Stadlinger</em> und <em>Dieter Sauer</em> auseinander. Sie machen die theoretisch fragwürdigen Grundlagen dieser Konzepte deutlich und konfrontieren sie mit Marx’ dialektischem Freiheitsbegriff.</p>
<p>Dem oft wiederholten Vorwurf, dass Marx und Engels ökologische Problematiken und insbesondere die Bedeutung der Thermodynamik in ihren Untersuchungen ignoriert hätten, begegnen <em>Paul Burkett</em> und <em>John Bellamy Foster</em> mit einer breit angelegten Untersuchung. Sie zeigen nicht nur auf, welche Autoren und welche ökologisch relevanten Themen Marx und Engels rezipierten, sie machen auch deutlich, dass diese Themen in ihren Analysen in vielfältiger Weise anwesend sind.</p>
<p><em>Hanno Pahl</em> setzt sich mit der schon von Marx angeschnittenen Frage einer Wissenssoziologie der Wirtschaftswissenschaften auseinander. Er diskutiert neuere Beiträge zur Debatte und fragt, inwiefern sie für die Fortsetzung der von Marx angerissenen Probleme brauchbar sein können.</p>
<p><em>Jannis Milios</em> und <em>Dimitris P. Sotiropoulos</em> wenden sich schließlich älteren und neueren Ansätzen der Imperialismustheorie zu. Sie zeigen auf, dass sowohl die verschiedenen imperialismustheoretischen Konzepte als auch deren scheinbare Überwindung in Hardt/Negris Konstruktion eines „Empire“ sich gleichermaßen einer Verabschiedung des Marxschen Konzeptes des gesellschaftlichen Gesamtkapitals verdanken, das zugunsten einer bloß äußerlichen Beziehung von Staat und Kapital aufgegeben wird. Damit, so ihre These, wird eine wesentliche Dimension der Analyse des Kapitalismus auf Weltebene verfehlt.</p>
<p>Außerhalb des Schwerpunkts beschäftigen sich <em>Klaus Müller</em> und <em>Rudi Schmidt</em> mit den Hintergründen sowohl der Krise Griechenlands als auch der Krise des Euro und der EU.</p>
<p style="text-align: center;">*  *  *</p>
<p>Am 24. April fand in Berlin die Mitgliederversammlung der „Vereinigung zur Kritik der politischen Ökonomie e.V.“ statt. Die PROKLA wird von der Vereinigung herausgegeben, auf der jährlichen Mitgliederversammlung werden Redaktion und Redaktionsbeirat gewählt. Aufgrund beruflicher und familiärer Belastungen kandidierte <em>Christina Deckwirth</em> leider nicht mehr für die Redaktion. Neu in die Redaktion gewählt wurden <em>Silke van Dyk</em> und <em>Stefan Schmalz</em>.</p>
<p>Auch im Redaktionsbeirat gab es Veränderungen: Unser langjähriges Vereinsmitglied <em>Bodo Zeuner</em> kandidierte aus persönlichen Gründen leider nicht mehr, neu in den Beirat gewählt wurde <em>Ulf Kadritzke</em>.</p>
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		<title>Editorial PROKLA 157</title>
		<link>http://www.prokla.de/2010/01/09/editorial-prokla-157/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 11:14:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[157: Krise und Politik]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0" align="right">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/2009/prokla157-summaries.pdf" class="lipdf">Download summaries (engl.) &amp; AutorInnen</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/2009/12/4.jpg" title="Titel 2009-04" rel="lightbox[pics26]" class="liimagelink"><img class="attachment wp-att-30 alignleft" src="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/2009/12/4.thumbnail.jpg" alt="Titel 2009-04" width="138" height="200" /></a><strong>Der blutige Ernst:<br />
Krise und Politik<br />
(Dezember 2009)</strong></p>
<table style="text-align: left; margin-left: 50px; margin-right: 50px; margin-bottom: 50px;" border="0" width="350">
<tbody>
<tr>
<td><em>PROKLA-Redaktion: </em>Editorial<em> </em></td>
<td style="text-align: right;" valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Rudi Schmidt: </em>Nachruf auf Jürgen Hoffmann</td>
<td style="text-align: right;" valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Jürgen Hoffmann: </em>Die Krise von 1929 und das Ende der Weimarer Republik</td>
<td style="text-align: right;" valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Ingo Schmidt: </em>Große Krisen seit den 1930er Jahren</td>
<td style="text-align: right;" valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Joachim Becker, Johannes Jäger: </em>Die EU und die große Krise</td>
<td style="text-align: right;" valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Klaus Dörre, Michael Behr, Dennis Eversberg, Karen Schierhorn: </em>Krise ohne Krisenbewusstsein? Zur subjektiven Dimension kapitalistischer Landnahmen</td>
<td style="text-align: right;" valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Christina Kaindl: </em>Extreme Rechte in der Krise – Kämpfe ums Subjekt<em> </em></td>
<td style="text-align: right;" valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Alex Demirović: </em>Kehrt der Staat zurück? Wirtschaftskrise und Demokratie</td>
<td style="text-align: right;" valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: left;"><em>Ingo Stützle: </em>To be or not to be a Keynesian – ist das die Frage? Kritik und Grenzen wirtschaftspolitischer Alternativen</td>
<td style="text-align: right;" valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/2009/boris-schmalz.pdf" class="lipdf"><em>Dieter Boris, Stefan Schmalz: </em>Eine Krise des Übergangs: Machtverschiebungen in der Weltwirtschaft</a></td>
<td style="text-align: right;" valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Hanna Al Taher, Matthias Ebenau: </em>Phoenix und Asche:<br />
Indien und die Weltwirtschaftskrise</td>
<td style="text-align: right;" valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;"><strong>Außerhalb des Schwerpunkts</strong><em> </em></td>
<td style="text-align: right;" valign="bottom"></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Silke van Dyk: </em>Gegenstrategien als (neue) Systemressource des Kapitalismus?</td>
<td style="text-align: right;" valign="bottom"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: left;">„Der Blutige Ernst“, so hieß eine von George Grosz und Carl Einstein im Jahr 1919 herausgegebene <a href="http://sdrc.lib.uiowa.edu/dada/Der_blutige_Ernst/4/index.htm" class="liexternal">satirische Zeitschrift</a>, die einen schonungslosen Blick auf die gesellschaftlichen Verhältnisse warf. Mit (nicht nur) satirischen Mitteln stellten sie den „blutigen Ernst“ der Lage der bürgerlichen Schönfärberei gegenüber. Um den blutigen Ernst der Krise soll es auch in diesem Heft der PROKLA gehen.<span id="more-331"></span></p>
<p>Doch ist neuerdings in den Medien zu hören, die Krise – sie heißt jetzt wieder „Rezession“ – sei „Schnee von gestern“. Der schlimmste wirtschaftliche Einbruch seit der Nachkriegszeit sei endlich vorüber, die staatliche Systemrettungsmission erfüllt. So stellt der IWF in seinem jüngsten World Economic Outlook fest, dass die Mehrzahl der wichtigen Industriestaaten die wirtschaftliche Talsohle bereits verlassen habe und im Jahr 2010 eine Besserung zu erwarten sei. In Ostasien brummt die Konjunktur tatsächlich schon wieder: Die chinesische Wirtschaft ist bereits in diesem Jahr zu ihrem stürmischen Wachstum von über 8% zurückgekehrt. Aber auch Deutschland habe das Schlimmste hinter sich. Aktuelle Prognosen betonen, dass im kommenden Jahr ein leichtes Wachstum von 1,2% zu erwarten sei. Dieser Umschwung sei das Ergebnis der koordinierten Rettungsaktionen der Staats- und Regierungschefs. Wir erinnern uns: Als Reaktion auf die Krise wurden weltweit Billionen an USDollar in die „Bail Outs“ von Banken und in Konjunkturpakete gesteckt. Dabei wurden kurzfristig überkommene wirtschaftspolitische Leitsätze über Bord geworfen: Galt staatliche Politik im neoliberalen Diskurs als unfähig (da der Markt alles besser könne) und ohnmächtig (angesichts der Globalisierung bleibe den Nationalstaaten sowieso keine Eingriffsmöglichkeit mehr), so wurde nun von allen Seiten nach dem Staat als Retter der kapitalistischen Ökonomie gerufen.</p>
<p>Trotz dieser Staatsaktionen hat die Krise jedoch zu katastrophalen Folgen geführt. Der Zusammenbruch auf den Finanzmärkten habe rund 10,5 Billionen US$ gekostet, rechnet eine neue Commerzbank-Studie vor. Werden die Bankenabschreibungen abgezogen, bleiben immer noch fast 4,7 Billionen US$ an Verlusten auf den Immobilienmärkten und die Kosten des Wirtschaftseinbruchs von rund 4,2 Billionen US$. Der Welthandel ist im Jahr 2009 um rund 12% geschrumpft. Die UNOrganisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) stellt fest, dass im Juni 2009 zum ersten Mal die Marke von einer Milliarde hungernder Menschen überschritten wurde. Dies waren fast 40 Millionen Menschen mehr als im letzten Jahr – eine Zunahme, die der Bevölkerung Polens entspricht. Allein in den OECD-Staaten haben seit Ende 2007 über 15 Millionen Menschen – alle Niederländer/innen gewissermaßen – ihren Job verloren, und die Arbeitslosigkeit soll, wenn überhaupt, erst Ende 2010 ihren Höchststand erreichen. Ein Ende der Krise sieht anders aus; für viele Länder hat der blutige Ernst der Krise gerade erst begonnen. In welch unterschiedlicher Weise sich die Krise in den verschiedenen EU-Ländern ausgewirkt hat, wird in dem Beitrag von Joachim Becker und Johannes Jäger aufgezeigt.</p>
<p>Wie wird die Krisengeschichte der Gegenwart weitergehen? Immer wieder wurden in den vergangenen Monaten Erinnerungen an die Große Depression 1929ff geweckt, in der sich Phasen eines kurzen Aufschwungs mit immer tieferen Einbrüchen abwechselten. „Vermeintliche Finanzexperten“ riefen damals, so erinnert uns Der Spiegel, „immer wieder das Ende des Abschwungs aus – und lagen auf fatale Weise daneben.“ Und noch im Frühling 2009 waren die Konjunkturverläufe der beiden historischen Einbrüche verblüffend ähnlich, mit dem einzigen Unterschied, dass der Zusammenbruch ab Ende 2008 noch rascher und tiefer war. Da fragt sich nicht nur der Spiegel: „Wiederholt sich die Geschichte doch?“</p>
<p>Die kritische Sozialgeschichtsschreibung stellt sich dieselbe Frage. Eric Hobsbawm, der große Historiker des 20. Jahrhunderts, fühlt sich durchaus nicht nur wirtschaftsstatistisch an die Weltwirtschaftskrise erinnert. Die milliardenschweren Konjunkturmaßnahmen oder die eilig einberufenen G20-Gipfel stellten eher unbeholfen-kurzfristige Maßnahmen dar, die nur Symptome, nicht aber die Ursachen der Krise bekämpften, so seine These. Und deswegen sei die Situation – „obwohl sich Geschichte nicht wiederholt“ – heute „ähnlich dramatisch wie damals, nein schlimmer: Keine Regierung weiß, was sie tun soll.“ Hobsbawm selbst hat in Das Zeitalter der Extreme überzeugend dargestellt, wie der wirtschaftliche Zusammenbruch in den späten 1920er Jahren entscheidend zum „Untergang des Liberalismus“ beitrug. Die bis dahin unvorstellbar hohen Arbeitslosenzahlen, die z.B. 1932-33 in Deutschland zeitweilig Werte von bis zu 44% erreichten, polarisierten die Gesellschaft in einer Weise, dass fortan nur noch drei große Optionen um die politischintellektuelle Vorherrschaft wetteiferten: Der sowjetmarxistische Kommunismus, ein staatlich reformierter Kapitalismus und der autoritäre Faschismus, der schließlich – in seiner deutschen und japanischen Variante – den Zweiten Weltkrieg hervorrief. Doch Hobsbawm selbst gibt in seinem Buch auch Hinweise auf die Unterschiede zwischen beiden Epochen. In den meisten Staaten Europas kam damals weitaus weniger als ein Viertel der Arbeiterschaft in den Genuss von wirksamer Arbeitslosenunterstützung, während heute selbst in den meisten Schwellenländern Sozialsysteme existieren, die die Krisenfolgen zumindest einigermaßen auffangen. Heute trotzt keine planwirtschaftlich organisierte Sowjetunion als Systemkonkurrent der Krise, sondern mit China ausgerechnet ein Land, das in den vergangenen Jahrzehnten dem Kapitalismus Tür und Tor geöffnet hat. Der damaligen Hoffnung einer Internationale der Arbeiter steht nun eine Internationale der Kapitalisten und Staatschefs gegenüber, die „aufgeschreckt wie Krankenschwestern ans Bett des Kapitalismus“ eilt, um irgendetwas zu tun, die aber damit zumindest Eingriffswillen und Handlungsfähigkeit demonstriert hat.</p>
<p>Um den Vergleich der Krise von 1929 mit der gegenwärtigen Krise, geht es auch in dem Beitrag von Ingo Schmidt: Während die Krise von 1929 den endgültigen Aufstieg der USA zur Hegemonialmacht markiert habe, zeige die gegenwärtige Krise den Niedergang dieser Hegemonie.</p>
<p>II.</p>
<p>Es wäre durchaus weiterer Überlegungen wert, inwieweit die historische Diagnostik der Weltwirtschaftskrise, die Hobsbwam in den Befunden „Untergang des Liberalismus“ und „Polarisierung der Gesellschaft“ bündelte, sich auch auf die gegenwärtige (Nach-?)Krisenkonstellation übertragen lässt. Ein der Vorgeschichte des Zweiten Weltkriegs vergleichbarer „Untergang des Liberalismus“ ist derzeit jedenfalls noch nicht zu erkennen. Die neoliberalen Ökonomen à la Hans-Werner Sinn, die für eine kurze (glückliche) Zeit von der Bühne multimedialer Wahrheitsverkündigung abgetreten waren, sind mittlerweile zurückgekehrt und schreiben dicke Bücher darüber, „Wie es zur Finanzkrise kam, und was jetzt zu tun ist“ (wir ahnen es schon: zu viel Staat vorher, jetzt weniger Staat vielleicht?). Und bei den Bundestagswahlen ist die Partei des unbeirrbaren Wirtschaftsliberalismus von potenziellen Krisenverlierern aus den abhängig beschäftigten Mittelklassen und den erwartbaren Krisengewinnlern gemeinsam zum größten Wahlerfolg ihrer Geschichte befördert worden. Die Krise hat anscheinend noch nicht auf das Bewusstsein der Mehrheit der Bevölkerung durchgeschlagen. Warum das so ist, diskutieren Klaus Dörre, Michael Behr, Dennis Eversberg und Karen Schierhorn in ihrem auf empirischen Studien beruhenden Aufsatz.</p>
<p>Anderswo hat die Krise allerdings durchaus radikaleren, offen anti-liberalen politischen Strömungen Auftrieb verliehen. In Ungarn beispielsweise gewannen mit der Jobbik und in Rumänien mit der Großrumänienpartei rechte Bewegungen vor dem Hintergrund der Krisengeschehnisse an Gewicht und erreichten bei den Europawahlen 2009 erschreckend gute Ergebnisse. Inwiefern die extrem Rechte von der Krise profitiert oder auch nicht, untersucht Christina Kaindl in ihrem Beitrag.</p>
<p>In mehreren Ländern, in denen soziale Bewegungen und Gewerkschaften entschieden gegen die Krisenauswirkungen mobilisierten, ging die Linke gestärkt aus den jüngsten Urnengängen hervor. In Portugal gewann die radikale Linke über 21% der Stimmen, in Island stellte erstmals eine rot-grüne Linksregierung die Mehrheit.</p>
<p>Auch Deutschland wird Zeuge einer zunehmenden wahlpolitischen Polarisierung. Bei der Bundestagwahl erhielten die Volksparteien CDU/CSU und SPD zusammen nur noch 57% der Stimmen. Ähnlich wie in Großbritannien Labour ist die SPD mit 23% auf ihrem historischen Tiefstand angelangt. Seit dem Jahr 1998 hat die Partei 10,2 Millionen Wähler/innen verloren und so ihre soziale Basis halbiert. Die drei „kleinen“ Parteien FDP, Die Linke und Grüne erreichten jeweils ein zweistelliges Ergebnis. Die Wahlbeteiligung war mit 71% die niedrigste seit der Gründung der Bundesrepublik. Die mit beinahe 15% der Stimmen große Gewinnerin FDP, die nun eine konservativ-liberale Mehrheit in Bundestag wie Bundesrat möglich macht, konnte wohl davon profitieren, dass sie als einzige Partei der Mitte keine programmatische Erneuerung vor dem Hintergrund der Krise durchsetzen musste und sich als Gralshüterin liberaler Grundsätze präsentieren konnte. Doch auch „Die Linke“ hat mit 12% ein Ergebnis erreicht, das noch vor wenigen Jahren als unmöglich gegolten hätte und die gesellschaftliche Stärkung antineoliberaler Positionen ausdrückt. Das Ergebnis ist nun eine schwarz-gelbe Koalition, in der mindestens die fünf FDP-Minister/innen dafür sorgen werden, dass der Neoliberalismus nicht nur fortgesetzt, sondern sogar vertieft wird. Pläne für den Um- und Abbau des öffentlichen Gesundheitssystems, für einen unsozialen Stufensteuersatz, für die Ablehnung von Mindestlöhnen und für längere Laufzeiten für Atomkraftwerke bedienen so offensichtlich die Interessen von Kapital und oberen Mittelschichten, dass selbst die Wirtschaftsredaktion der FAZ sich überrascht zeigte ob dermaßen unverhohlener bürgerlicher Klientelpolitik. Das große Wahlversprechen von Steuersenkungen wird – und muss – mit Sozialabbau und Staatsschulden erkauft werden. Jüngste Meldungen, dass die Krise in Deutschland erst jetzt auf dem Arbeitsmarkt ankomme und im Jahr 2010 rund 800.000 zusätzliche Arbeitslose zu erwarten seien, werden souverän ignoriert bzw. schon vorsorglich der Vorgängerregierung und ihren sozialdemokratischen Wohltatsministern angekreidet.</p>
<p>Vieles spricht somit dafür, dass die sozialen Folgen der Krise in Deutschland erst zeitlich verschoben richtig zutage treten – wenn die viel beschworene „wirtschaftliche Talsohle“ bereits durchschritten ist und die Rechnungen für Bankenrettungsmilliarden und symbolische Abwrackprämienpolitik präsentiert werden. Diejenigen, die zahlen müssten, aber alles tun werden, um nicht zu zahlen, wurden durch die Wahlen gestärkt. Hobsbawms zweite historische Diagnose, die der sozialen Polarisierung, ist für die Gegenwart also keineswegs vom Tisch, zeichnet sich vielmehr als Zukunftsszenario bereits deutlich ab.</p>
<p>III.</p>
<p>Die hohen Krisenkosten, welche die breite Bevölkerung noch zu spüren bekommen wird, deuten auch auf ein fundamentales Problem des globalen Krisenmanagements hin. Viele strukturelle Probleme der Krise, etwa eine sinkende Lohnquote in den großen kapitalistischen Ländern, die zu immer weiteren Investitionen in den Finanzsektor beitrug, die flexiblen Wechselkurse und fehlenden Kapitalverkehrskontrollen oder die strukturellen Ungleichgewichte zwischen Überschuss- und Defizitländern, wurden im Zuge der öffentlichen Kriseninterventionspolitik nicht beseitigt. Die meisten von ihnen kehren in einem neuen Gewand wieder. So haben die Rettungsaktionen bereits zu einer erneuten Blasenbildung auf den Finanzmärkten geführt, der Dow Jones ist kürzlich das erste Mal seit der Krise wieder über die Marke von 10.000 geklettert. Auch die Vorstände der Großbanken lassen wieder die Korken knallen: Die Deutsche Bank hat ebenso wie die US-Großbanken Wells Fargo und Morgan Stanley im dritten Quartal 2009 Milliardengewinne eingefahren. Zugleich ist unklar, wie die immensen Krisenkosten langfristig bewältigt werden sollen. Das US-amerikanische Haushaltsdefizit von 1,4 Billionen US$ weist darauf hin, dass bisher kein Weg gefunden wurde, die Schuldenpyramide zu verkleinern. Der frisch gebackene Finanzminister Schäuble rechnet mit einer Rekord-Neuverschuldung von 76 Mrd. Euro im Jahr 2010. Wird nach dem konjunkturpolitischen Strohfeuer perspektivisch wieder zu altbekannten Rezepten der Angebots- und Sparpolitik zurückgekehrt? Oder behalten ausgerechnet die neoklassischen Ökonomen Recht, dass den gewaltigen Konjunkturprogrammen schließlich eine massive Inflation folgt?</p>
<p>Alex Demirovic analysiert die staatliche Antikrisenpolitik in Deutschland und widerspricht der gängigen Meinung, dass der Staat zurückkehre und ein Ende des Neoliberalismus einläute: Der Staat war niemals weg und auch in der Krise werde die neoliberale Politik letzten Endes weitergeführt. Als „realistische“ linke Alternative zur staatlichen Krisenpolitik werden wieder verschiedene Varianten des Linkskeynesianismus propagiert. Mit Keynes und seinen heutigen Anhängern setzt sich Ingo Stützle kritisch auseinander. Zur Diskussion politischer Alternativen passt auch der außerhalb des Heftschwerpunkts liegende Beitrag von Silke van Dyk, bei dem es um die Frage geht, inwiefern der Kapitalismus fähig ist, Gegenstrategien in Ressourcen der eigenen Erneuerung zu verwandeln.</p>
<p>Es scheint gewiss, dass in vielen Industriestaaten kein Subjekt existiert, das fähig wäre, die Grundlagen für einen neuen „New Deal“ zu schaffen. Auch die Wende der US-Wirtschaftspolitik unter Franklin D. Roosevelt (1933-45) wurde erst durch eine starke Arbeiterbewegung ermöglicht. US-Präsident Obama hat zwar direkt nach seinem Amtsantritt erkannt, dass es eines solchen reformpolitischen Subjekts bedürfte – die Gewerkschaften seien eben nicht Teil des Problems, sondern Teil der Lösung. Einstweilen aber dürften die Gewerkschaften, aufgrund ihres desolaten Zustands nicht nur in den USA, als zentrale Akteure nationaler Krisenregulierung und –bewältigung ausscheiden. Begleitet wird dieses Problem von einem mindestens ebenso gewichtigen auf der Ebene der internationalen Politik: Die Vereinigten Staaten sind nicht mehr in der hegemonialen wirtschaftlichen Position, wie sie es einst unter Roosevelt waren. In den USA scheinen weder die Machtressourcen noch der politische Willen zu existieren, um ein zweites Bretton Woods-System zu stabilisieren. Es gibt in der Weltwirtschaft zwar erhebliche <a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/2009/boris-schmalz.pdf" class="lipdf">Machtverschiebungen wie von Dieter Boris und Stefan Schmalz in ihrem Beitrag diskutiert</a> wird. Im aufstrebenden China gibt es zwar die wirtschaftlichen Mittel, um eine aktive Konjunkturpolitik vor Ort durchzusetzen, und offensichtlich auch keine ideologischen Barrieren für eine solche Politik. Aber auf der internationalen Ebene fehlt der chinesischen Regierung weiterhin der Einfluss, ihre Ideen etwa von einer neuen Weltwährungsarchitektur zu verwirklichen. Auch Indien kommt für eine gewichtige internationale Rolle noch längst nicht in Frage. Dafür sind nicht zuletzt die internen Probleme noch viel zu groß, wie dem Beitrag von Hanna Al Taher und Matthias Ebenau zu entnehmen ist. Die Strukturprobleme der Weltökonomie werden noch zunehmen, so dass der sich andeutende Aufschwung eher ein Zwischenaufschwung sein dürfte: Nach der Krise ist vor der Krise.</p>
<p>Stefan Schmalz beteiligte sich an dieser Ausgabe nicht nur als Autor, sondern wirkte auch als Gastredakteur an der Konzeption und Gestaltung des Schwerpunkts mit. Für sein Engagement, seine Ideen und seine Anregungen möchten wir uns ganz herzlich bei ihm bedanken.</p>
<p style="text-align: center;">*  *  *</p>
<p style="text-align: left;">Am späten Abend des 29. September erlag Jürgen Hoffmann seinem langjährigen Krebsleiden. Jürgen war 1970 Mitbegründer der PROKLA und danach viele Jahre Redaktionsmitglied, einige Jahre davon geschäftsführender Redakteur. Auch nach seinem Ausscheiden aus der Redaktion blieb er der PROKLA als aktives Mitglied in der „Vereinigung der Kritik der politischen Ökonomie“, von der die PROKLA herausgegeben wird, eng verbunden. Trotz Krankheit ließ sich Jürgen in den Redaktionsbeirat der PROKLA wählen und nahm bis zuletzt mit Hinweisen und Vorschlägen regen Anteil an der Redaktionsarbeit. Der PROKLA galt auch einer seiner letzten Akte: für seine Beerdigung wünschte er sich keine Blumen, sondern Spenden für die PROKLA. Rudi Schmidt würdigt Jürgen Hoffmann in einem Nachruf. Passend zum Heftschwerpunkt drucken wir aus Jürgens Buch „Politisches Handeln und gesellschaftliche Struktur“ einen Text zur Weltwirtschaftskrise von 1929 ab. Jürgen wird uns fehlen.</p>
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		<title>Prokla-Brennpunkt &#8220;Krise&#8221;</title>
		<link>http://www.prokla.de/2009/09/10/brennpunkt-krise/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 16:38:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brennpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>

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		<description><![CDATA[Prokla 159 Klaus Müller, Rudi Schmidt: Von der griechischen zur europäischen Krise Prokla 157 &#8220;Der blutige Ernst: Krise und Politik&#8221; Prokla 154 Michael Krätke: Kritik der öffentlichen Finanzen. Die Finanzkrise des Staates erneut betrachtet Beat Weber: Krise der Finanzmärkte – Krise der Risikosindividualisierung Lutz Brangsch: Verstaatlichung in Krisenzeiten – Politik und Ökonomie Prokla 153 Trevor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="httphttp://www.prokla.de/2010/07/08/editorial-prokla-159/" class="liexternal">Prokla 159</a></strong></p>
<ul>
<li>Klaus Müller, Rudi Schmidt: Von der griechischen zur europäischen Krise</li>
</ul>
<p><a href="http://www.prokla.de/wp/2009/07/02/cfp-157/" class="liinternal">Prokla 157 &#8220;Der blutige Ernst: Krise und Politik&#8221;</a></p>
<p><strong><a href="http://www.prokla.de/wp/2009/03/30/editorial-prokla-154/" class="liinternal">Prokla 154</a></strong></p>
<ul>
<li>Michael Krätke: Kritik der öffentlichen Finanzen. Die Finanzkrise des Staates erneut betrachtet</li>
<li>Beat Weber: Krise der Finanzmärkte – Krise der Risikosindividualisierung</li>
<li>Lutz Brangsch: Verstaatlichung in Krisenzeiten – Politik und Ökonomie</li>
</ul>
<p><a href="http://www.prokla.de/wp/ausgabenarchiv/jahrgang-2008/heft-4/" class="liinternal"><strong>Prokla 153</strong></a></p>
<ul>
<li>Trevor Evans: Die gegenwärtige Finanzkrise und die Grenzen der US-amerikanischen Geldpolitik</li>
<li>Christoph Scherrer: Bleibt das US-Finanzkapital trotz Krise hegemonial?</li>
<li>Peter Marcuse: Ein anderer Blick auf die Subprime Krise</li>
</ul>
<p><strong><a href="http://www.prokla.de/archiv/archiv146.htm" class="liinternal">Prokla 146</a></strong></p>
<ul>
<li>Trevor Evans: Das Ende der Immobilienblase in den USA</li>
</ul>
<p><a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/2004/Prokla134.pdf" class="lipdf">Prokla 134 &#8220;Die kommende Deflationskrise&#8221;</a></p>
<p><strong>Prokla 124</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/2001/Prokla124.pdf" class="lipdf">Dieter Boris: Argentinien 2001: Von der langandauernden Rezession zur Währungs- und Finanzkrise</a></li>
</ul>
<p><a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/2000/Prokla118.pdf" class="lipdf">Prokla 118 &#8220;Re-Regulierung der Weltwirtschaft&#8221;</a></p>
<p><strong><a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/1998/Prokla113.pdf" class="lipdf">Prokla 113</a></strong></p>
<ul>
<li>Robert Guttmann: Die strategische Rolle der Pensionsfonds</li>
</ul>
<p><strong><a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/1997/Prokla106.pdf" class="lipdf">Prokla 106</a></strong></p>
<ul>
<li>Tomas Steffens: Die Zukunft der gesetzlichen Krankenversicherung zwischen Markt und Strukturkonservativismus</li>
</ul>
<p><a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/1996/Prokla103.pdf" class="lipdf">Prokla 103 &#8220;Vom Gelde&#8221;</a></p>
<p><strong><a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/1995/Prokla98.pdf" class="lipdf">Prokla 98</a></strong></p>
<ul>
<li>Paul Ginsborg: Die italienische Krise</li>
<li>Peter Kammerer: Pasolini und die italienische Krise. Eine Arbeitshypothese</li>
</ul>
<p><strong><a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/1989/Prokla77.pdf" class="lipdf">Prokla 77</a></strong></p>
<ul>
<li>David M. Gordon: Die Weltwirtschaft: Neues Bauwerk auf bröckelnden Fundamenten</li>
</ul>
<p><strong><a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/1988/Prokla71.pdf" class="lipdf">Prokla 71</a></strong></p>
<ul>
<li>Vella Pillay: Der Borsenkrach und sein Nachspiel</li>
<li>Barbara Topper: Schuldnerland Argentinien: Enteignung durch das internationale Finanzkapital oder hausgemachte Misere?</li>
<li>Nicola Liebert: Schuldenkrise: Die Position der Glaubiger und das Potential flir einen SchuldenerlaB</li>
</ul>
<p><strong><a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/1987/Prokla67.pdf" class="lipdf">Prokla 67</a></strong></p>
<ul>
<li>Ganßmann, Weggler, Wolf: Über die &#8220;Krise des Sozialstaats&#8221;</li>
</ul>
<p><strong><a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/1986/Prokla64.pdf" class="lipdf">Prokla 64</a></strong></p>
<ul>
<li>Boy Lüthje: Regulierungskrise im Telekommunikationssektur in der BRD</li>
</ul>
<p><strong><a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/1985/Prokla59.pdf" class="lipdf">Prokla 59</a></strong></p>
<ul>
<li>Thomas Hurtienne: Krise in Lateinamerika</li>
</ul>
<p><strong><a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/1985/Prokla58.pdf" class="lipdf">Prokla 58</a></strong></p>
<ul>
<li>Alain Lipietz: Akkumulation, Krisen und Auswege aus der Krise</li>
</ul>
<p><a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/1984/Prokla57.pdf" class="lipdf">Prokla 57 &#8220;Krise der Ökonomie &#8211; Versagen der Krisentheorie?&#8221;</a></p>
<p><a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/1983/Prokla53.pdf" class="lipdf">Prokla 53 &#8220;»Das Leben geht weiter!« Verarbeitungsformen der kapitalistischen Krise&#8221;</a></p>
<p><a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/1983/Prokla52.pdf" class="lipdf">Prokla 52 &#8220;50 Jahre danach&#8230; Weltwirtschaftskrise Faschismus Autoritärer Staat&#8221;</a></p>
<p><a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/1982/Prokla46.pdf" class="lipdf">Prokla 46 &#8220;&#8230;Fertig &#8230;Aus &#8230;Amen! Krisenbetroffenheit und Zeiterfahrung</a></p>
<p><a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/1978/Prokla30.pdf" class="lipdf">Prokla 30 &#8220;Krise und Krisentheorien&#8221;</a></p>
<p><a href="http://www.prokla.de/wp/wp-content/uploads/1971/Prokla1.pdf" class="lipdf">Prokla 1</a></p>
<ul>
<li>Neusüß, Blanke, Altvater: Kapitalistischer Weltmarkt und Weltwährungskrise<img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/5044150f20ec4baea38e9a3b7e2008ee" alt="" width="1" height="1" /></li>
</ul>
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