PROKLA

Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft

  • In der Zeitschrift PROKLA werden seit 1971 Themen aus den Bereichen der Politischen Ökonomie, der Politik, Sozialgeschichte und Soziologie bearbeitet. Im Zentrum stehen dabei gesellschaftliche Machtverhältnisse, Polarisierungen im internationalen System und das gesellschaftliche Naturverhältnis.
  • PROKLA aktuell

    PROKLA 159 "Marx!" ist gerade erschienen.

    Demnächst erscheint PROKLA 160 "Kulturkämpfe".

    Derzeit läuft der Call for Papers für PROKLA 162 "Nie wieder Krieg?".

  • Brennpunkte

    Heftübergreifende Zusammenstellung von Artikeln zu aktuellen Themen:

Editorial PROKLA 156

Erstellt von Die Redaktion am 12. Oktober 2009

Download summaries (engl.) & AutorInnen

Titel 2009-03Ökologie in der Krise?
(September 2009)

PROKLA-Redaktion: Editorial
Kristina Dietz, Markus Wissen: Kapitalismus und „natürliche Grenzen“. Eine kritische Diskussion ökomarxistischer Zugänge zur ökologischen Krise
Erik Swyngedouw: Immer Ärger mit der Natur:
„Ökologie als neues Opium für’s Volk“
Christine Bauhardt: Ressourcenpolitik und Geschlechtergerechtigkeit. Probleme lokaler und globaler Governance am Beispiel Wasser
Achim Brunnengräber: Prima Klima mit dem Markt? Der Handel mit dem Recht, die Luft zu verschmutzen
Lutz Mez, Mycle Schneider: Renaissance der Atomkraft? Vermutlich nicht!
Oliver Pye: Biospritbankrott: Europäische Klimapolitik, Palmöl und kapitalistische Naturverhältnisse in Südostasien
Frieder Otto Wolf, Pia Paust-Lassen, Gerd Peter: Neue Arbeitspolitik und politische Ökologie zusammen denken Was lässt sich aus dem Exempel des alten HdA-Programms heute lernen?
Einsprüche
Ulrich Brand: Schillernd und technokratisch Grüner New Deal als magic bullet in der Krise des neoliberal-imperialen Kapitalismus?
Außerhalb des Schwerpunkts
Ellen David Friedman: Gewerkschaften in China und den USA an einem Wendepunkt der globalen neoliberalen Ökonomie

Mit der Finanz- und Wirtschaftskrise geraten auch ökologische Probleme wieder verstärkt in die Diskussion. Allerdings bleibt bis jetzt noch unklar, ob die Krise eher dazu führen wird, die Bearbeitung ökologischer Probleme zu verschieben, oder ob die diversen Konjunkturprogramme einen „Grünen Kapitalismus“ befördern können. Dementsprechend ging es in den bislang geführten Debatten vor allem darum, ob nicht „mehr“ und „effizientere“ Klimapolitik notwendig wäre. Gleichzeitig wird befürchtet, dass der nächste UN-Klimagipfel im Dezember in Kopenhagen keinerlei praktisch relevante Ergebenisse liefern wird. Weiterlesen »

Editorial PROKLA 153

Erstellt von Die Redaktion am 10. Dezember 2008

Titel 2008-04Die USA nach Bush (Dezember 2008)

Als „nationale Katharsis“ beschrieb die New York Times die amerikanischen Wahlen am Tag danach, als „Reinigung“ also von der Außen- und Wirtschaftspolitik eines selbst im historischen Vergleich äußerst unpopulären Präsidenten. Und in der Tat, wer im Fernsehen die Feiernden auf den Straßen von Chicago, Washington und Manhattan sah, konnte spüren, dass hier eine Mehrheit der Amerikanerinnen und Amerikaner den Albtraum der Bush-Jahre vertreiben wollte. Was aber löste diesen „kathartischen“ Wendepunkt aus?
Weiterlesen »

Henrik Lebuhn, Eddie Yuen: Obama und die Linke

Erstellt von Die Redaktion am 9. Dezember 2008

„Wenn du gewinnst, dann ist da dieses Gefühl, dass das Volk gesprochen hat und deine Position teilt (…). Jetzt lasst uns an die Arbeit gehen.“ (San Francisco Chronicle, 4. November 2004). Klingt nach Barack Obama am Abend seines historischen Wahlsiegs? Weit gefehlt! Es war George W. Bush, der nach seiner Wiederwahl 2004 mit diesen Worten klar machte, dass er seine Agenda „ohne wenn und aber“ durchsetzen würde. Obama dagegen klang vorsichtig und versöhnlich, als er am Abend des 4. November vor den Massen in Chicago stand. Nicht wenige seiner Unterstützer hätten sich sicher gewünscht, dass er ebenso entschieden aufgetreten wäre, wie Bush es nach seinem Wahlsieg getan hatte. Doch obwohl Obama die Wahlen klar gewonnen hat, ist das Verhältnis zu seiner Wählerbasis kompliziert, die politischen Kräfte, die ihn ins Weiße Haus gebracht haben, sind widersprüchlich, und er tritt sein Amt inmitten einer schweren Wirtschaftskrise an. Wir wollen im Folgenden die Wahlen noch einmal Revue passieren lassen und dabei vor allem nach Obamas Verhältnis zur US-amerikanischen Linken fragen, hat diese doch große Hoffnungen in seine Wahl gesetzt.
Weiterlesen »