Zur politischen Produktion von Sachzwängen

Die europäische Informationsgesellschaft als regulativer Rahmen zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit

Autor/innen

  • Petra Schaper-Rinkel

DOI:

https://doi.org/10.32387/prokla.v29i114.821

Schlagworte:

Wettbewerbsfähigkeit, Eu, Europa, Regulierung, Globalisierung

Abstract

Die Entwicklung der europäischen Informationsgesellschaft, wie sie von der Europäischen Kommission vorangetrieben wird, ist ein Instrument, nationalstaatliche Regulierungsmechanismen durch europäische zu ersetzen. Entgegen dem herrschenden Deregulierungsdiskurs wird anhand der Technologiepolitik und der Telekommunikationspolitik gezeigt, wie mit der Ersetzung nationalstaatlicher Regulierung durch europäische Regulierungsformen die europäische Politik an dem Primat der Stärkung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit orientiert wurde.

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Veröffentlicht

1999-03-01