Mitteilungen

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  • Online-Veranstaltung der Zeitschrift PROKLA: Die USA vor, mit und nach Trump

    2021-06-07

    Online-Veranstaltung der Zeitschrift PROKLA am Donnerstag den 24.6. um 18:15 Uhr mit Margit Mayer und Christoph Scherrer.

    Viele Menschen erhofften sich mit der Wahl Joe Bidens zum Präsidenten der USA eine radikale Umkehr in der Innen- und Außenpolitik der weltweit größten Volkswirtschaft. Außenpolitisch war Expräsident Donald Trump immer wieder auf Konfrontationskurs gegangen, nicht nur mit China, sondern auch mit Europa. Damit wurde die Krise der internationalen Organisationen und des Multilateralismus beschleunigt. Innenpolitisch profilierte sich Trump damit, dass er die Reichen hofierte, die gesellschaftliche Spaltung vertiefte und rechte Gruppierungen offen unterstützte. Die Wahl Joe Bidens hat bei vielen, die all dies kritisch sahen, zu einem Aufatmen geführt.

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  • PROKLA 203 erschienen!

    2021-06-03

    Die neue PROKLA trägt Trump zwar im Titel, dennoch wird es nicht um Trump gehen, denn die Fixierung auf seine Person hat dazu beigetragen, die US-Verhältnisse und Probleme extrem zu personalisieren und die Bedeutung der strukturellen Bedingungen für Entscheidungen und Diskurse im Rahmen von Politik, Wirtschaft und Kultur mehr und mehr in den Hintergrund zu drängen. Genau sie möchten wir aber thematisieren und danach fragen, welche Entwicklungslinien die heutige US-Politik, -Ökonomie und -Gesellschaft kennzeichnen, wo es Kontinuitäten und wo es Brüche zu früheren Zeiten gibt. Auf der anderen Seite wollen wir auch all den Bewegungen Platz einräumen, die sich in den letzten Jahren verstärkt gegen die Politik der Regierung organisiert haben, denn Massenproteste in vielfältiger Form gab es immer wieder, für Umweltschutz, gegen die Waffenkultur, gegen rassistische Diskriminierung und für die Rechte von Minderheiten. Darüber hinaus sorgen unzählige grass-roots-Organisationen mit alten und neuen Themen dafür, dass die herrschende Politik nicht einfach hingenommen wird, sondern es nach wie vor eine lebendige Gegenkultur gibt.

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  • Onlineveranstaltung, 27. Mai 2021: »Green Dew Deal!? Wie Rot ist das Neue Grün?«

    2021-05-10

    Die Redaktion der PROKLA lädt am Donnerstag, den 27. Mai, zur Onlineveranstaltung "Green Dew Deal!? Wie Rot ist das Neue Grün?" ein. 

    Die Veranstaltung findet via zoom von 18:15 bis 19:45 Uhr statt.

    Die aktuelle Ausgabe der PROKLA widmet sich verschiedenen Konzepten des Green New Deal, die in jüngerer Zeit wieder an Aufmerksamkeit gewonnen haben. Die Zuspitzung sozialer und ökologischer Krisenphänomene hat bereits vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie immer deutlicher gemacht, dass eine grundlegende gesellschaftliche Transformation notwendig ist. Vor diesem Hintergrund wurden vor allem im angelsächsischen Raum verschiedene Konzeptionen eines GND entwickelt. Aber auch die EU knüpft zumindest semantisch mit dem European Green Deal an diese Debatten an.

    Doch worin unterscheiden sich die verschiedenen GND-Konzepte? Welche Leerstellen weisen die Konzepte auf? Welche Akteure verfolgen welche Interessen mit dem GND? Welche Umsetzungsperspektiven haben GND-Konzepte vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie?

    Über diese und andere Fragen diskutieren Ronja Morgenthaler und Markus Wissen. Ronja Morgenthaler ist Politikwissenschaftlerin, arbeitet beim Konzeptwerk Neue Ökonomie in Leipzig und hat für die aktuelle Ausgabe der PROKLA gemeinsam mit Lasse Thiele den Beitrag "Den Absprung finden. Mit dem Green New Deal über den Kapitalismus hinaus?" geschrieben. Markus Wissen lehrt und forscht an der HWR Berlin zu sozial-ökologischer Transformation und ist Mitglied der PROKLA-Redaktion. Moderiert wird die Veranstaltung von Marianna Schütt, die ebenfalls Mitglied der PROKLA-Redaktion ist.

    Einwahldaten: https://zoom.us | Kenncode: 311346

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  • CfP PROKLA 205: Gesundheit mit System (Heft 4, Dezember 2021)

    2021-03-31

    COVID-19 sei ein »Stresstest für Gesundheitssysteme«, heißt es. Gegenstand der geplanten PROKLA soll deshalb vor allem das Gesundheitswesen sein, wie es in diesen »Stresstest« hineinging, weniger die Pandemie selbst (dafür planen wir ein extra Heft). Wir erbitten Einsendungen von Kurz-Exposés im Umfang von ein bis zwei Seiten bis zum 3. Mai 2021. Die fertigen Beiträge sollen bis spätestens zum 13. September 2021 vorliegen. Hier geht es zum ausführlichen CfP.

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  • Online-Veranstaltung: 50 Jahre PROKLA, 10. März 2021

    2021-02-26

    Die PROKLA – Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft wird 50 Jahre alt - Grund genug, mit verschiedenen Generationen aus der Redaktion Bilanz zu ziehen. Dorothea Schmidt, Rudi Schmidt und Jakob Graf berichten über die Entstehung und Entwicklung sowie kritische Punkte in der Geschichte der Zeitschrift und geben Einblick in die Arbeit einer linken Zeitschriftenredaktion.

    Unsere Diskussionsteilnehmer*innen: Dorothea Schmidt, Mitglied der Redaktion, emeritierte Professorin für Wirtschafts- und Sozialgeschichte; Rudi Schmidt, Mitglied des Beirates, Professor für Arbeits-, Industrie- und Wirtschaftssoziologie; Jakob Graf, Mitglied der Redaktion, Sozialwissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut der Soziologie an der FSU Jena

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  • PROKLA 202 erschienen: Green New Deal!? Wie rot ist das neue Grün?

    2021-02-25

    »Und wir können unseren Kindern diese Welt als einen besseren Ort übergeben« – diesen Satz hat nicht der Papst, Karl Marx oder eine aufstrebende Führungsfigur der Grünen formuliert, sondern die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen. Mit dem »Green Deal« soll die EU bis zum Jahr 2050 klimaneutral werden. Damit greift die Kommissionspräsidentin ein Thema auf, das dank sozialer Bewegungen wie »Fridays for Future« vor der Corona-Krise stark in die öffentliche Aufmerksamkeit gerückt wurde: den Klimawandel. Oder ist auch dieses Mal alles wieder nur Rhetorik? Das Editorial, erste frei zugängliche Texte und das Inhaltsverzeichnis finden sich hier: https://www.prokla.de/index.php/PROKLA/issue/view/206

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  • Wir trauern um Ulf Kadritzke

    2020-11-21

    Redaktion und Beirat der PROKLA trauern um Ulf Kadritzke, der am 14. November überraschend verstorben ist. Ulf war der PROKLA als Autor und Mitglied des Redaktionsbeirats viele Jahre eng verbunden. Mit seinen Ideen hat er die PROKLA bereichert und geprägt. Das gilt vor allem im Hinblick auf die Klassen-Diskussion. So kritisierte er in seinen beiden letzten PROKLA-Aufsätzen (Teil 1, Teil 2), die die Grundlage für das 2017 bei Bertz + Fischer veröffentlichte Buch „Mythos Mitte“ bildeten, die Klassen-Vergessenheit der neuen soziologischen Mitte-Diskussion und erinnerte daran, dass auch die Angestellten, denen seit jeher sein besonderes Interesse galt, zur Klasse der Lohnabhängigen gehören. Sein Wissensfundus zu diesen und anderen Fragen war enorm. Er kannte sich mit den aktuellen Debatten ebenso aus wie mit den Studien zum „neuen Mittelstand“ in der Weimarer Republik. Vor allem war er in der Lage, nahezu alles zu einem Thema zu rezipieren, ohne dass seine Texte dadurch überladen wirkten - im Gegenteil: Sie waren sowohl stilistisch als auch von ihrer Argumentation her von außerordentlicher Qualität. Ulf war ein äußerst verlässlicher und unterstützender Mensch. Er gab selbst viele wichtige Impulse und Anstöße, und er war da, wenn man ihn brauchte – nicht nur verbal, sondern aktiv die gute Sache vorantreibend. Als Intellektueller, Ratgeber und Freund wird er uns sehr fehlen.

    Ein ausführlicher Nachruf von Rudi Schmidt mit einer Würdigung seiner Arbeiten findet sich in Heft 1/2021 der PROKLA.

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  • PROKLA 200 erschienen: Probleme des Klassenkampfs - heute

    2020-09-01

    1971 wurde die Zeitschrift »Probleme des Klassenkampfs« ins Leben gerufen, doch schon 1976 erschien die mit dem Titel verbundene Emphase anachronistisch: Seitdem heißt sie »PROKLA«. Das Jubiläumsheft 200 ist Anlass, nach der Gegenwärtigkeit und Dringlichkeit von Klassenkämpfen zu fragen. Das Editorial, das Inhaltsverzeichnis und erste Online-Texte finden sich hier.

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  • PROKLA-Ausgabe 199 erschienen: Politische Ökonomie des Eigentums

    2020-06-02

    Die erregten Debatten angesichts der Kampagne »Deutsche Wohnen & Co enteignen«, die die Geschäftspraktiken der Immobilienriesen an den Pranger stellt, zeigen deutlich, welche Grundfesten die kapitalistische Gesellschaftsordnung ausmachen – Privateigentum an Produktionsmitteln und Grund und Boden – und welches profane Interesse damit verbunden ist: Profit. Das Heft analysiert die Politische Ökonomie des Eigentums, die Kämpfe, die sich daran entzünden – nicht nur um Kommunalisierung von Wohnraum –, und fragt nach Perspektiven und Grenzen von Genossenschaften und Wirtschaftsdemokratie. Alle Beiträge, die die Corona-Pandemie zum Gegenstand haben, sind frei zugänglich. Hier geht es zum Inhaltsverzeichnis.

    Es schreiben im Heft: Sabine Nuss, Ingo Stützle, Jenny Simon, Andreas Exner, Alexander Maschke und Philipp Köncke, Rebecca Rahe, Halina Wawzyniak, Oliver Schlaudt, Armin Puller, Etienne Schneider und Felix Syrovatka, Raul Zelik, Stefan Schmalz, Sarah Schulz, Aaron Tauss und Tobias Boos.

    Die Ausgabe 199 findet ihr im Buchhandel. Wir freuen uns noch mehr über neue Abonnent*Innen. Wer noch kein Abo hat, kann es hier zeichnen: https://www.bertz-fischer.de/prokla-abo

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  • Neu: PROKLA 198 Globale Stoffströme und internationale Arbeitsteilung

    2020-03-01

    Die neue Ausgabe der PROKLA ist erschienen. Diesmal mit dem Schwerpunktthema: "Globale Stoffströme und internationale Arbeitsteilung".  Globale Ungleichheiten rücken seit Jahrzehnten immer wieder in den Blick – sei es im Zusammenhang mit Verschuldung, Rohstoffkriegen oder Migrationsbewegungen. Die Prokla 198 beschäftigt sich nun mit den globalen Abhängigkeiten unserer wirtschaftlichen Ordnung. Die Verschiedenheit der Produkte, die in einzelnen Ländern hergestellt werden, und deren Position im internationalen Finanzsystem sind hier konstituierend, nicht weniger relevant aber sind politischer Einfluss und koloniale Kontinuitäten. Die Texte fokussieren auf asymmetrische Stoff- und Ressourcenströme, die zu den globalen ökonomischen und ökologischen Ungleichheiten beitragen.

    Es schreiben im Schwerpunkt u.a. Karin Fischer, Anke Schaffartzik, Franziska Kusche, Joachim Becker, Rudy Weissenbacher sowie Fabricio Rodríguez. Außerhalb des Schwerpunkts führen wir die Debatte über die strategische und theoretische Interpretation des Rechtspopulismus weiter u.a. mit Beiträgen von Tobias Haas und Stefanie Hürtgen. Ebenso antwortet Stephan Lessenich auf Martin Kronauers Plädoyer für ein »Recht auf Arbeit« aus PROKLA 197.

    Die Ausgabe 198 ist ab sofort im Buchhandel zu finden. Wir freuen uns noch mehr über neue Abonnent*Innen. Wer noch kein Abo hat, kann es hier zeichnen: https://www.bertz-fischer.de/prokla-abo

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  • Was ist los in Chile?

    2019-11-17

    Die Proteste in Chile flauen nicht ab. Auch nach vier Wochen gehen jeden Tag Zehntausende Menschen auf die Straße, um gegen soziale Ungleichheit, #Neoliberalismus und den chilenischen Präsidenten Sebastián Piñera auf die Straße zu gehen. Unsere beiden PROKLA-Autoren Anna Landherr und Jakob Graf geben in zwei Videos Einschätzungen zur aktuellen Situation in Chile und versuchen die Ereignisse politisch und historisch einzuordnen.

    Video 1: Was ist eigentlich los in Chile?

    Video 2: Ökologische Krise in Chile - Folgen der imperialen Lebensweise

     

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  • Interview mit Floris Biskamp: Ökonomie ist kulturell, Kultur ist ökonomisch!

    2019-10-27


    Die Debatte über den Aufstieg des Rechtspopulismus geht weiter. In der aktuellen PROKLA 196 hat Floris Biskamp einen spannenden Beitrag veröffentlicht, der versucht ökonomische und kulturelle Erklärungen zusammen zu denken, anstatt gegeneinander zu diskutieren. Am Beispiel des viel rezipierten Buches von Philipp Manow zeigt Floris Biskamp, dass es notwendig ist beide Erklärungsfaktoren zu berücksichtigen.
    Für unser Videoformat haben wir mit Floris Biskamp über seine Thesen gesprochen und ihn gefragt, was aus seiner Analyse konkret folgen muss. Seine Antwort? Seht selbst!

    Das Interview findet sich auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=BRgB9PfCUEA

    Ein Zusammenschnitt des Interviews ebenfalls: https://www.youtube.com/watch?v=P145bYaMMCQ

      Floris Biskamp ist Koordinator des Promotionskollegs Rechtspopulistische Sozialpolitik und exkludierende Solidarität an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Sein Beitrag "Ökonomie ist kulturell, Kultur ist ökonomisch" erschien in PROKLA 196.
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  • NEU: PROKLA 196: Krise der europäischen Sozialdemokratie

    2019-09-28

    Im Mai 2019 erlitt die europäische Sozialdemokratie bei den Europawahlen ein Fiasko. Sie holte eines der schlechtesten Ergebnisse in ihrer Geschichte. Das Wahlergebniss ist Ausdruck einer tiefen Krise des sozialdemokratischen Projekts und Ergebnis seines langjährigen Niedergangs. Mittlerweile liegen die goldenen Jahre sozialdemokratischer Wahlerfolge etwa 20 Jahre zurück. Seit den 1990er Jahren unterlag die Sozialdemokratie einem inhaltlichen wie strategischen Transformationsprozess, der als „Marktsozialdemokratie“ (Oliver Nachtwey) bezeichnet wird. Die damit einhergehenden Legitimationsdefizite entfernten die europäischen sozialdemokratischen Parteien von ihrer angestammten Klientel. Fortan wollten sie Parteien der „Mitte“ sein. Die Krise seit 2008 beschleunigte den Niedergang, der von einer tektonischen Verschiebung innerhalb des Parteiensystems begleitet ist. Die neue PROKLA 196 analysiert die „Krise der (europäischen) Sozialdemokratie“ und arbeitet in verschiedenen Artikeln ihre gesellschaftlichen, politischen und ökonomischen Gründe heraus.

    Es schreiben u.a. Ingo Schmidt, Angela Wigger, Armin Puller, Manfred Wannöfel, Laura Horn, Stephan Lessenich, Janis Ehling und viele mehr. Außerhalb des Schwerpunkts führt Floris Biskamp unsere Debatte zum Aufstieg des Rechtspopulismus weiter und diskutiert die kulturelle Erklärungen der rechten Wahlerfolge.

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  • CfP PROKLA 199: Politische Ökonomie des Eigentums (Heft 2, Juni 2020)

    2019-09-13

    Und plötzlich waren alle ganz aufgeregt, nachdem der Juso-Vorsitzende das sagte, was man von einem Juso-Vorsitzenden erwartet, nämlich dass ohne Kollektivierung eine Überwindung des Kapitalismus nicht denkbar sei. Joachim Pfeiffer (CDU), wirtschaftspolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, fand klare Worte: „Dem schleichenden Marsch in den Sozialismus, der hier hoffähig gemacht werden soll, gilt es entschieden entgegenzutreten“, denn: „Privateigentum ist konstitutiv und der Erfolgsgarant für die Soziale Marktwirtschaft und die Demokratie in Deutschland“. >>> Weiter zum CfP PROKLA 199: Politische Ökonomie des Eigentum

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  • PROKLA 195 ist erschienen: Umkämpfte Arbeit – reloaded

    2019-06-20

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    Vor rund zehn Jahren, im Frühjahr 2008, ging die PROKLA unter dem Titel „Umkämpfte Arbeit“ mit Heft 150 den Entwicklungen, Widersprüchen und Auseinandersetzungen in den Betrieben und auf den Arbeitsmärkten nach – mit dem neuen Heft knüpfen wir unmittelbar daran an, deshalb der Titel: Umkämpfte Arbeit – reloaded). 

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  • Video: Christoph Scherrer - US-Handelspolitik unter Trump mit China

    2019-04-15

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    Die Umwälzungen auf dem Weltmarkt haben ihren Ursprung nicht zuletzt in den tektonischen Verschiebungen im Verhältnis zwischen China und den USA. Bereits Obamas verfolgte eine Strategie zur Öffnung des chinesischen Marktes durch die Umzingelung Chinas mittels der Transpazifische Partnerschaft (TPP). Mit der Wahl von Donald Trump änderte sich diese Strategie zur direkten Konfrontation: hohe Strafzölle für Importe aus China und Blockierung von chinesischen Übernahmen US-Technologiekonzerne. Das harte Vorgehen gegenüber den Handelspartnern soll sicherstellen, dass Trumps Basis die neu ausgehandelten Verträge akzeptiert wird, auch wenn diese sich inhaltlich wenig vom TPP-Vertrag unterscheiden: stärkerer Schutz des geistigen Eigentums, ungehinderter Daten- und Finanzfluss und Einschränkung der Subventionen für Staatskonzerne. Im Interview erläutert Prof. Dr. Christoph Scherrer seine Thesen und verweist auf die Parallelen zwischen der Präsidentschaft von Roland Reagan und Donald Trump. Er kommt zum Schluss, dass Trump ebenso wie Reagan ein Befürworter des Freihandels und kein Protektionist ist. 

    Das Interview mit Christoph Scherrer kann auf Youtube angesehen werden: https://www.youtube.com/watch?v=vPmkgsLAJxY

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  • Out now: PROKLA 194 - Weltmarktgewitter: Politik und Krise des globalen Kapitalismus

    2019-03-27

    Die Zukunft von Volkswagen wird sich auf dem chinesischen Markt entscheiden“, sagte der VW-Chef Herbert Diess im Januar 2019. Diese Aussage ist symptomatisch für aktuelle Verschiebungen in der globalen Arbeitsteilung. China ist nicht mehr einfach lediglich die Werkbank des Westens. Allerdings lässt sich nicht von einem einseitigen Aufstieg der (Semi-)Peripherien sprechen, der unabhängig von der globalen Ausdehnung des Kapitalismus und seiner Strukturprobleme analysiert werden könnte. Beim neu aufflammenden „Weltmarktgewitter“, so der Titel der neuen PROKLA, haben wir es also mit einer Gleichzeitigkeit von Kontinuität und Bruch zu tun: Einerseits verändert sich die globale Arbeitsteilung in rasantem Tempo, was zu neuen Konflikten führt. Andererseits ereignet sich der Aufstieg Chinas und anderer Staaten des globalen Südens vor dem Hintergrund der kontinuierlichen Transnationalisierung des Kapitals, die auch weiterhin einer Form der internationalen politischen Regulation bedarf. Diesem Spannungsfeld nähert sich die neue PROKLA entlang theoretischer Debatten und geopolitischer Konflikte sowie anhand monetärer und stofflicher Dimensionen des Weltmarkts.

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  • Video: Lisa Vollmer - Postneoliberaler Paradigmenwechsel oder punktuelle staatliche Beruhigungspolitik?

    2018-07-10

    Hat sich die Wohnungspolitik in der Krise des Neoliberalismus gewandelt? In Berlin und Wien ist es im Zuge der Krise die Wohnungspolitik ins Zentrum der politischer Öffentlichkeit gerückt. Mit zahlreichen staatlichen Instrumenten wie die Mietpreisbremse oder einen verstärkten kommunalen Wohnungsbau, soll die Mietenentwicklung in den Metropolen gestoppt werden. Vor diesem Hintergrund stellen Justin Kadi und Lisa Vollmer in ihrem Artikel für PROKLA 191 die Frage, ob man in der Wohnungspolitik von einem postneoliberalen Paradigmenwechsel sprechen kann. Im Interview erläutert Lisa Vollmer ihre Thesen und kommt zum Schluss, dass die MieterInnenbewegung nun an der Reihe ist, eigene konkrete Visionen für eine solidarische Wohnungspolitik zu formulieren.

    Das Video kann hier abgerufen werden:  https://www.youtube.com/watch?v=7HVjJC1SEYA

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  • Video: Alex Demirović - Autoritärer Populismus als neoliberale Krisenbewältigungsstrategie.

    2018-04-25

     

    Der Aufstieg rechter Parteien in vielen Ländern ist derzeit das bestimmende Thema. Im herrschenden Diskurs werden sie als „rechtspopulistisch“ charakterisiert. Der Debatte liegt das Schema der Extremismustheorie zugrunde, die den politischen Raum in eine positiv konnotierte Mitte und zwei negativ konnotierte Extreme einteilt. Ist es demnach überhaupt sinnig, den #Populismusbegriff zu verwenden? Darüber lässt sich ebenso streiten wie es dringend geboten ist, den Strategien und der politischen Ökonomie rechter Politik auf den Grund zu gehen. Dieser Aufgabe nimmt sich die neue PROKLA an. Alex Demirović stellt das neue Heft zu autoritärem Populismus vor.

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  • Kritische Sozialwissenschaft nicht dem Markt überlassen

    2018-02-15

    Ein weiteres Jahr führt vor Augen, wie wichtig für kritische Gesellschaftstheorie, Kritik der politischen Ökonomie und fundierte politische Diskussionen eine Zeitschrift wie die PROKLA ist. Das zeigt ein Blick auf die letzten Ausgabenschwerpunkte: Gesellschaftskritik und 150 Jahre Kritik der politischen Ökonomie (188), Arbeit und Wertschöpfung im digitalen Kapitalismus (187), Politische Ökonomie des Internets (186), Ausnahmezustand (Heft 185), Energiekämpfe (Heft 184), Ökonomie der Flucht und Migration (Heft 183), Religion und Politik (Heft 182), geopolitische Konflikte nach der „neuen Weltordnung“ (Heft 181). Außerhalb der Schwerpunkte haben wir die Entwicklungen etwa in Frankreich und der EU kritisch begleitet und kommentiert, sind klassentheoretischen Fragen nachgegangen und haben uns der Gefahr von rechts gestellt.

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